Waldmobil, Bänke

August 27th, 2008

Das Waldmobil (auch Waldinformationsmobil, kurz: Wald-i) ist eine Initiative der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V , Landesverband Baden-Württemberg, welche sich der waldpädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen widmet. Ziel des Projektes ist es, durch selbständiges Untersuchen und Forschen, das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und Funktionen des Naturraum Wald zu fördern. Das Waldmobil existiert seit 1992 und erreicht pro Jahr etwa 3000 Kinder und Jugendliche.


Ausstattung

Das Waldmobil selbst ist ein ausgebauter Kleinbus. Es dient als Transportmittel für eine kleine Waldausstellung, Stereolupen, Ferngläser, Untersuchungsgeräte, ein kleines Labor, Spiele, Material zum Basteln, sowie Bänke und Tische. Die eigentlichen Aktivitäten finden jedoch im Wald statt.


Einsatzgebiet und Zielgruppe

Standort des Waldmobils ist das Haus des Waldes in Stuttgart Degerloch. Das Einsatzgebiet umfasst aber ganz Baden-Württemberg. Einzige Voraussetzung ist ein gut zugänglicher Wald, der mit dem Fahrzeug erreichbar ist.
Grundsätzlich kann das Waldmobil von allen interessierten Personengruppen angefordert werden. Hauptzielgruppe sind aber Kindergärten und Schulklassen. Ein Termin dauert etwa drei Stunden und ist inhaltlich auf den Bildungsplan in Baden-Württemberg abgestimmt.
Weiterhin kann das Waldmobil zu Sommerferienprogrammen, Waldfesten sowie zu Fortbildungen von Erzieher/innen, Förster/innen und Lehrer/innen eingeladen werden.


Weblinks

  • www.sdw-bw.de - Homepage des Landesverbandes Baden-Württembergs der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
  • www.waldmobil.de - Homepage des Waldmobiles

Schönbergturm, Bänke

August 27th, 2008

Der Schönbergturm ist ein Aussichtsturm auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Er steht auf dem Schönberg (ursprünglich Schemberg), einem 793 Meter hohen Berg am Albtrauf, der zwei Kilometer südlich von Pfullingen den Ausgang des Echaztals überragt. Der Schönberg bildet auf seinem Gipfel ein fast ebenes Plateau, an dessen Ostspitze der Turm steht.

Bauherr des Schönbergturms war der Schwäbische Albverein. 1893 gab es erste Bestrebungen, auf dem Schönberg einen Turm zu bauen, zur Ausführung kam dann 1905 ein Entwurf von Theodor Fischer, der auch die Pfullinger Hallen geplant hat. Die Baugenehmigung wurde am 28. Juni 1905 durch das Oberamt Reutlingen erteilt, der Bau von August bis November desselben Jahres durch die Stuttgarter Baufirma Luipold und Schneider durchgeführt. Am 25. März 1906 fand die Einweihungsfeier statt. Die Errichtung des Turms hatte 17.000 Mark (nach heutigen Maßstäben etwa 200.000 Euro) gekostet.

Der in Eisenbeton ausgeführte Turm ist inklusive Fundament 28 Meter hoch und besteht aus zwei achteckigen Turmschäften mit je einer Treppe für Auf- und Abstieg, die oben durch die 8,5 Meter breite Galerie sowie unten durch den Eingangsbereich verbunden sind. Die Dächer über der Aussichtsplattform und über dem Eingangsbereich wurden ursprünglich mit Holzschindeln ausgeführt. Erst im November 1949 wurden sie durch Kupferdächer ersetzt, die mittlerweile nicht mehr kupferrot, sondern mit grüner Patina überzogen sind.

Die eigenwillige Konstruktion als Doppelturm ist selten. Am Albtrauf weit sichtbar über dem Albvorland thronend, stellt sie sinngemäß das Tor zur Schwäbischen Alb dar. Der Schönbergturm gilt als das Wahrzeichen von Pfullingen. Wegen seiner Form wird der Turm im Volksmund auch „Onderhos“ (Unterhose) genannt.

Der Schönbergturm ist nur zu Fuß erreichbar; das Waldgebiet um den Schönberggipfel ist lediglich durch schmale, teils steile Waldpfade erschlossen. Eine asphaltierte Straße führt bis 500 Meter an den Gipfel heran zu einem Parkplatz auf der „Wanne“. Der Höhenwanderweg HW5 des Schwäbischen Albvereins führt ebenfalls über den Berg.

Eigentümer des Turms ist noch immer der Schwäbische Albverein, der ihn an Sonn- und Feiertagen bewirtschaftet. Dies ist weithin durch eine gehisste Fahne am Westturm ersichtlich. Unterhalb des Turms befinden sich Bänke und Tische für Picknicks, zwei Feuerstellen und ein Kiosk.

Von der Aussichtsplattform, die über 108 Stufen erreicht werden kann, hat man einen herrlichen Blick über das Albvorland und Schönbuch. Bei klarem Wetter kann man auch den Stuttgarter Fernsehturm am Horizont erkennen, ebenso den Schurwald und das Kraftwerk Altbach/Deizisau. Von Nordwest nach Südost blickt man auf den Albtrauf zwischen Jusi und Roßberg.


Weblinks

  • Schwäbischer Albverein: Schönbergturm
  • Website zum 100-jährigen Jubiläum des Turms
  • „Pfullinger Onderhos“

Sternsee, Bänke

August 27th, 2008

Der Sternsee ist ein See im Magdeburger Stadtteil Neu Olvenstedt.


Geschichte

Die Entstehung des Sees geht auf einen hier ursprünglich befindlichen Steinbruch zurück. Bereits 1477 werden im Zusammenhang mit dem Bau des Magdeburger Doms Steinbrüch bei Olvenstedt erwähnt. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde in den Steinbrüchen Grauwacke abgebaut.

Nach der Stillegung des Steinbruchs wurde der heutige Sternsee jedoch, anders als die meisten anderen Brüche der Umgebung, nicht verfüllt. Durch nachfließendes Grundwasser bildete sich der See, der schnell zu einer beliebten Badestelle wurde. Im Jahre 1914 gründete sich im Bördedorf Olvenstedt, zu dessen Gemarkung der See gehörte, der Schwimmverein Stern. Es entstand auch bereits ein erstes Badehaus.

Nach dem Ende des 1. Weltkriegs wurde das erste Badehaus abgerissen und ein zweigeschossiges Haus mit Sonnenterasse errichtet. Es entstand auch ein Nichtschwimmerbecken, Bahnen mit Startblöcken und ein Klubhaus. Auch ein Sandstrand wurde aufgeschüttet. Die Wasserqualität wurde gesichert, da eine benachbarte Gärtnerei dem See Wasser durch eine Pumpstation entnahm und so ständig neues Grundwasser nachfloss.

Die Badegäste kamen vorwiegend aus Olvenstedt, dort vor allem aus den in den dreißiger Jahren errichtenen Außenbereichen des Dorfes und aus Magdeburg. Geschäftsleute sollen überdurchschnittlich vertreten gewesen sein. Die alteingesessenen Olvenstedter bevorzugten die näher am Dorf im Bernsdorfs Bruch befindliche Badeanstalt.

Nach dem 2. Weltkrieg hörte der Schwimmverein auf zu existieren. Die Gemeinde Olvenstedt übernahm die Anlage. Die Badeanstalt erfreute sich auch in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit, es fehlten jedoch Mittel für den Erhalt der Anlage. Der offizielle Badebetrieb wurde daher dann eingestellt. Die Gebäude und Einrichtungsteile verfielen.

In den 80er Jahren entstand in unmittelbarer Nähe des Sees der neue Magdeburger Stadtteil Neu Olvenstedt, der vor allem durch Gebäude in Plattenbauweise geprägt ist und zeitweise mehr als 30.000 Einwohner zählte. Der von steilen Ufern umgebene See wurde nun vor allem als Gefahrenquelle angesehen und daher mit einem Zaun umgeben. Die Verwahrlosung setzte sich jedoch weiter fort.

In der Mitte der 90er Jahr entschloss sich die Stadt Magdeburg das Seeumfeld als Grünanlage zu gestalten. Die Reste der Badeanstalt wurden 1995 abgerissen. Es wurde ein Weg am Ufer des Sees gebaut und Bänke aufgestellt.

Der Sternsee steht heute als Naturdenkmal unter Schutz.

Es wird behauptet, dass ein Trabant und ein Panzer aus dem 2. Weltkrieg im See liegen sollen. Diese Gerüchte wurden auch durch in den 90er Jahren immer wieder aufsteigende Ölblasen geschürt.


Literatur / Quelle

  • Martin Rieß: Olvenstedts Sternsee - Steinbruch, Freibad, Ruheoase. in: Magdeburger Volksstimme vom 30. Juli 2003
  • Rotraud Tönnies: Olvenstedt in alten Ansichten. 2003, Zaltbommel (Niederlande), ISBN 90-288-6716-3

Waldmobil, Bänke

August 27th, 2008

Das Waldmobil (auch Waldinformationsmobil, kurz: Wald-i) ist eine Initiative der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V , Landesverband Baden-Württemberg, welche sich der waldpädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen widmet. Ziel des Projektes ist es, durch selbständiges Untersuchen und Forschen, das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und Funktionen des Naturraum Wald zu fördern. Das Waldmobil existiert seit 1992 und erreicht pro Jahr etwa 3000 Kinder und Jugendliche.


Ausstattung

Das Waldmobil selbst ist ein ausgebauter Kleinbus. Es dient als Transportmittel für eine kleine Waldausstellung, Stereolupen, Ferngläser, Untersuchungsgeräte, ein kleines Labor, Spiele, Material zum Basteln, sowie Bänke und Tische. Die eigentlichen Aktivitäten finden jedoch im Wald statt.


Einsatzgebiet und Zielgruppe

Standort des Waldmobils ist das Haus des Waldes in Stuttgart Degerloch. Das Einsatzgebiet umfasst aber ganz Baden-Württemberg. Einzige Voraussetzung ist ein gut zugänglicher Wald, der mit dem Fahrzeug erreichbar ist.
Grundsätzlich kann das Waldmobil von allen interessierten Personengruppen angefordert werden. Hauptzielgruppe sind aber Kindergärten und Schulklassen. Ein Termin dauert etwa drei Stunden und ist inhaltlich auf den Bildungsplan in Baden-Württemberg abgestimmt.
Weiterhin kann das Waldmobil zu Sommerferienprogrammen, Waldfesten sowie zu Fortbildungen von Erzieher/innen, Förster/innen und Lehrer/innen eingeladen werden.


Weblinks

  • www.sdw-bw.de - Homepage des Landesverbandes Baden-Württembergs der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
  • www.waldmobil.de - Homepage des Waldmobiles

Färöboot, Bänke

August 27th, 2008

Das Färöboot (färöisch: føroyskur bátur) ist ein spezieller Bootstyp, den es in dieser Form nur auf den Färöern gibt. Für die Färinger ist es ein handwerkliches Kulturgut ersten Ranges.

Das Färöboot stammt direkt vom Wikingerschiff ab. Ursprünglich kommt es aus Norwegen, und später baute man es aus Treibholz und importierten Brettern selber. Für die schlanke und leichte Bauweise der seetüchtigen Boote waren verschiedene Faktoren ausschlaggebend:

  • Starke Strömung in den färöischen Sunden und raue See auf dem offenen Nordatlantik
  • Starke Fallwinde in den Sunden und Fjorden durch die hohen Berge.
  • Chronischer Holzmangel auf den baumlosen Färöer.

Das Färöboot war über die Jahrhunderte der einzige Bootstyp, der auf den Färöer gebaut wurde. Erst 1804 baute Nólsoyar Páll mit Royndin Fríða das erste hochseetüchtige Segelschiff der Färöer. Eine Ursache für diese lange Beschränkung auf Fahrzeuge, die eigentlich nicht für eine Atlantiküberquerung gedacht sind, lag in dem Monopolhandel über die Färöer, der es mit sich brachte, dass es keine anderen Schiffe gab als die der jeweiligen Handelsgesellschaft.

Dennoch wurde das Färöboot für Fahrten nach den Shetlandinseln, Orkneys und Schottland verwendet, um in Zeiten des Monopolhandels selber Lebensmittel zu beschaffen. Damit bewiesen diese Boote ihre Seetüchtigkeit über längere Distanzen. 1986 bewies Ove Joensen, dass man in einem Färöboot alleine nach Kopenhagen rudern kann. Seine Diana Victoria ist in seinem Heimatort Nólsoy ausgestellt. Der Naddoddur wurde 1997 zu Wasser gelassen, es ist das größte klassische Färöboot ohne Motor seit etwa 100 Jahren - ein stolzer 12er mit 14 Mann Besatzung. Hiermit ruderte und segelte die Mannschaft nach Island und Norwegen.

Traditionell ist das Färöboot also ein Ruderboot, welches auch mit einem Luggersegel versehen werden konnte, was aber immer wieder zum Kentern führte. Daher war man allgemein sehr dankbar, als die ersten Motoren aufkamen, die nun entweder als Außenborder, oder - häufiger - als Maschine eingebaut werden. Hinzu kommt bei vielen dieser Motorboote noch ein kleiner Aufbau, der einen gewissen Wetterschutz darstellt. Diese Boote werden in erster Linie für die Küstenfischerei und das Grindadráp eingesetzt.

Das Ruderboot hingegen wurde zum Regattaboot hin vervollkommnet, siehe Färöischer Rudersport.

Alte Färöboote kann man im Historischen Museum der Färöer oder im Bootsmuseum in Leirvík besichtigen. In der Christianskirkja in Klaksvík hängt ein historisches Färöboot im Kirchenschiff.


Bootsklassen

Die Färöboote werden traditionell nach der Anzahl der Ruderer, bzw. auch der Bänke (Tríbekkur = 3 Bänke) oder der Riemen auf einer Seite (Seksæringur = 6×2 Riemen) bezeichnet. Die Länge wird in Fuß gemessen, wobei der färöische Fuß (fótur, Plural føtur) dem preußischen entspricht, also 31,385 cm.

Name Länge Ruderer Besonderes
Tríbekkur ~18 ft. 2 Kleinster Färöboottyp
Tristur 18 ft. 3 Geringfügig größer als ein Tríbekkur
Fýramannafar 20 ft. 4 Auf der mittleren Bank sitzen zwei Ruderer
Fimmmannafar 21 ft. 6 Kleinste Regattaklasse der Junioren und Frauen
Seksmannafar 22 ft. 6 Kleinste Regattaklasse der Männer, größte der Frauen
Áttamannafar 24-24,5 ft. 8 Gilt als “feinstes” Färöboot
Tíggjumannafar 26-27 ft. 10 “Königsklasse” am Ende jeder Regatta
Seksæringur 28-30 ft. 12 Keine Wettkampfklasse. Dieser Typ wird heute als Motorboot gebaut
Teinæringur 40 ft. 18 Historischer Bootstyp für Atlantiküberquerungen


Literatur

  • FLB.fo - Hin føroyski báturin ein bókalisti (komplette Bibliografie der Landesbibliothek der Färöer zum Thema)
  • Andras Mortensen: Hin føroyski róðrarbáturin. Sjómentir føroyinga í eldri tíð. Annales Societatis Scientiarum Færoensis, Supplementum XXVI. Tórshavn, 2000. ISBN 99918-41-26-1 (Zusammenfassung auf Englisch…)


Weblinks

  • Naddoddur.com - Brief introduction (Englisch)
  • Neystid.dk - Ruderclub Neystið in Dänemark (Dänisch)
  • Drekin.fo - Tórshavner Ruderclub (Färöisch)
  • KRF.fo - Klaksvíker Ruderclub (Färöisch)

Fleischers Weidenröschen, Bänke

August 27th, 2008
Fleischers Weidenröschen
: Rosenähnliche (Rosidae)
: Myrtenartige (Myrtales)
: Nachtkerzengewächse
(Onagraceae)
: Onagroideae
: Weidenröschen (Epilobium)
: Fleischers Weidenröschen
Wissenschaftlicher Name
Epilobium fleischeri
Hochst.

Das Fleischers Weidenröschen (Epilobium fleischeri) gehört zu Gattung der Weidenröschen (Epilobium). In Österreich wird diese Art auch Bergbach-Weidenröschen oder Kies-Weidenröschen genannt.

Inhaltsverzeichnis


Beschreibung

Die mehrjährige Pflanze wird etwa 10 bis 30 cm hoch und besitzt zahlreiche niederliegende bis bogig aufsteigende Stängel, die im unteren Teil leicht holzig sind. Die Blätter sind wechselständig, sitzend, linealisch-lanzettlich und drüsig gezähnt. Die gestielten Blüten stehen zu 5 bis 10 in einem traubigen Blütenstand. Die Krone wird bis zu 3 cm breit, mit 4 rosaroten Kronblättern und tiefroten, schmalen Kelchblättern.

Blütezeit ist von Juli bis September.


Vorkommen

Diese Art ist nur in den Alpen (besonders in den Westalpen) von der Tallage bis in 2.700 m verbreitet. Das kalkmeidende Weidenröschen ist ein Erstbesiedler auf Kies(bänke), Geröll, Flußschotter, Moränen und fechtem Schutt.

In Österreich ist sie zerstreut in Tirol und Vorarlberg anzutreffen und gilt als gefährdet.


Sonstiges

Die Pflanze ist ein ausgesprochener Rohbodenpionier. Mit zahlreichen Ausläufern und den dank ihres Haarschopfs flugtüchtigen Samen erobert sie rasch neue Geröllflächen. Mit seinen auffallenden Blüten, die Insekten anlocken, kann es sogar das Risiko der Selbststerilität eingehen.


Literatur


Weblinks

Kirche und Kloster San Esteban, Bänke

August 27th, 2008

Das Kloster San Esteban ist ein Kloster mit angrenzender Kirche in der Altstadt von Salamanca (Spanien). Es ist besonders bekannt für das 30 Meter hohe und 14 Meter breite goldene Retabel des Hauptaltars und die reichlich verzierte Fassade.

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Seit dem 15. Jahrhundert existiert das Pantheon der Theologen, in welchen die berühmtesten Theologen der Universität Salamanca begraben liegen. Es wurde bis 1634 benutzt.

Die Kirche wurde 1524 erbaut. Obwohl mit der Fassade der Kirche während des Baus begonnen wurde, wurde diese erst 1610 fertiggestellt, der Kreuzgang der Könige wurde 1544 fertiggestellt. Der zehnbögige, toskanisch beeinflusste Säulengang des Klosters wurde 1599 vollendet.

1627 wurde der Kapitelsaal erbaut, welcher bis 1835 als solcher genutzt wurde.
Acht Jahre später (1635) wurde die Sakristei fertiggestellt. Das Retabel der Kirche wurde ein Jahr nach der Darstellung des Martyriums des Heiligen Stephans von Claudio Coello in 1693 vollendet.


Architektur


Kirche

Der Architekt Juan de la Alva entwarf die Pläne für die Kirche von San Esteban. Die Kirche ist in der Form eines lateinischen Kreuzes gebaut und besitzt nur ein einziges Kirchenschiff. Sie ist 84 Meter lang und 15,5 Meter breit. Die Höhe im Kirchenschiff beträgt 27 Meter, in der Kuppel bis zu 44 Meter. Das dreigeteilte, goldene Retabel im Barockstil des Hauptaltars ist von José de Churriguera. Viele Säulen und unzählige Blatt- und Traubenornamente verzieren das Retabel. Das Gesammtkomplex ist verziert mit einer 1692 gefertigten, 14 Meter breiten und 30 Meter hohen Darstellung des Heiligen Stephans und Claudio Coello. Der Chor befindet sich auf einer Konstruktion am anderen Ende des Kirchenschiffes. Diese Chorebene ist in ca. 10 Meter Höhe über dem Boden, getragen von einem Flachbogen mit einer Steinballustrade, direkt neben der Orgel. Der Chor saß in Stühlen, ein Werk von Alfonso Barbas und konnte aus großen Büchern lesen, von welchen bis zu 3 in der Mitte der Bänke aufgestellt werden konnten. In diesem Teil der Kirche befindet sich auch ein Fresko, welches den Triumph der Kirche dank der Deminikaner darstellt.


Kloster

Das Kloster besitzt direkt hinter dem Eingang einen 10-bögigen Säulengang. Direkt darüber befindet sich die Bibliothek. Der daran grenzende Kreuzgang wurde vom Architekten Martin de Santiago geplant. Der Innenteil ist gotisch, der äußere plataresk erbaut und verziert. An das Erdgeschoss grenzen verschiedene Nebengassen, angeschlossen mit großen, barocken Türen. Das an den Kreuzgang angrenzende Pantheon ist Ruhestätte für berühmte Theologen.


Tourismus

Kloster und Kirche können gegen Eintritt besichtigt werden.


Weblinks

  • Bilder der Kirche
  • weitere Webseite mit Fotos der Kirche
  • Salamanca: Sehenswürdigkeiten
  • Salamanca - die Stadt der Weisheit

Zwehrenturm, Bänke

August 27th, 2008

Der Zwehrenturm, auch Zwehrener Turm genannt, ist ein Überbleibsel der ehemaligen Stadtbefestigung Kassels, die zwischen 1767 und 1774 abgetragen wurde. Er wurde im Jahr 1330 im gotischen Stil erbaut und diente als Stadttor in Richtung Frankfurt. Bis ins 17. Jahrhundert war im unteren Teil des Turms ein Gefängnis für Verbrecher besserer Stände eingerichtet, die meist aus dem Umfeld des hessischen Hofes kamen.

Der Zwehrenturm ist neben dem Druselturm eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke in Kassel. Er steht gegenüber dem Elisabethhospital am oberen Ende des Steinwegs, Ecke Oberste Gasse und dem Beginn der Frankfurter Straße.

Inhaltsverzeichnis


Stadttor und Gefängnis

Der Zwehrenturm ist ein Bestandteil der Stadtmauer des 1330 neu gegründeten Stadtteils Kasseler Freiheit. Der Turm wurde in der frühen Neuzeit in die Stadtbefestigung integriert. Seine Durchfahrt weist in Richtung der ehemaligen Dörfer Ober- und Niederzwehren. Das in seinen Außenmauern bis auf Fensteröffnungen und Dachgeschoss unveränderte Bauwerk trug ursprünglich eine pyramidale Haube. In der engen Durchfahrt des Tores ereigneten sich immer wieder schwere Unfälle, so dass man 1597 das „Neue Tor“ in der Nähe des heutigen Königsplatzes erbaute und das Zwehrener Tor schloss.

Auch wenn der Turm als Gefängnis für höhere Stände diente, war er ähnlich karg ausgestattet wie der Druselturm. In einem Inventar von 1612 tauchen lediglich zwei Bänke, ein Tisch und ein kleiner Ofen auf. Im Magazin des Hessischen Landesmuseums soll sich eine Folterbank aus dem Turm befinden. Bis 1639 durchfloß die Drusel das Tor und ergoß sich dort in den Befestigungsgraben. Wohl im Zuge von Umbauarbeiten wurde 1554 ein landesherrliches Wappenrelief an der Ostfront angebracht.


Observatorium

Im Jahr 1709 ließ Landgraf Karl den Turm zu einer Sternwarte mit drehbarer Kuppel umbauen. Die bisherige Sternwarte im Landgrafenschloß wurde in den Zwehrenturm verlagert. Bereits 1714 ließ Karl das heutige Palais Bellevue als neue größere Sternwarte erbauen. Wie stark der Zwehrenturm später noch genutzt wurde ist unklar. Die durch Laufräder und eine Handkurbel drehbare Kuppel soll sich wegen ihrern starken Schwankungen nicht bewährt haben. Das Drehwerk wurde später in die Kuppel des Ottoneums eingebaut.

Landgraf Friedrich II. ließ im Jahr 1779 die Sternwarte mit dem neu erbauten Fridericianum verbinden. Der Kuppelhelm wurde abgebrochen und von Simon Louis du Ry durch den heute noch vorhandenen oktogonalen Observatoriumsraum ersetzt. Die Glocken des Turms wurden dabei in den neuen Dachreiter der Garnisonkirche versetzt. Noch bis 1913 befand sich im Turm die astronomische Sammlung, die nun Bestandteil des Astronomisch-Physikalisches Kabinetts ist.


Heutige Nutzung

Die Räume des Turms werden im Museumsbetrieb der Kunsthalle Fridericianum genutzt. Zur documenta 6 im Jahr 1977 wurde auf dem Zwehrenturm ein Teil der Laserinstallation des Düsseldorfer Künstlers Horst H. Baumann errichtet, die den Zwehrenturm, die Orangerie und den Herkules mit Laserstrahlen verbindet. Später wurde die Installation als Laserscape Kassel reaktiviert und ist in modifizierter Form bis heute in Betrieb.


Literatur

  • Alois Holtmeyer, Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel, Bd. VI, Marburg, 1923


Weblink

  • Stadt Kassel über den Zwehrenturm

Mitreo delle Terme del Mitra, Bänke

August 27th, 2008

Das Mitreo delle Terme del Mitra (das Mithräum der Mithrasthermen) liegt in Ostia und ist ein gut erhaltenes Beispiel für diesen Bautyp.

Das Mithräum wurde innerhalb des Servicebereiches der Thermen unterirdisch errichtet. Es ist über eine Treppe erreichbar. Die Haupthalle ist 15,37 × 4,55 m groß und war wie bei diesen Heiligtümern üblich gewölbt. Die höchste Höhe beträgt 2,10 m, wobei es zwei Lichtschächte gibt, einen in der Mitte der Halle und einen im Süden, über dem Kultbild des Mithras. Aufgrund dieser Lichtschächte kann vermutet werden, dass der Kultbetrieb wohl hauptsächlich tagsüber stattfand.

Der Kultraum war einst ausgemalt, doch sind davon nur noch wenige Reste erhalten. An den Seiten der Halle fanden sich niedrige Bänke auf denen wohl die Kultgemeinschaft saß. Am Südende der Halle befindet sich ein Sockel, auf dem sich noch die Kultstatue fand, die Mithras zeigt, wie er einen Stier tötet. Die Statue ist 1,7 m groß und besteht aus griechischem Marmor. Eine Inschrift besagt, dass sie von dem Athener Kriton gemacht, also wohl geweiht wurde. Die Statue wird in das 2. Jahrhundert n. Chr. datiert.


Weblinks

delle Terme del Mitra (mit Fotos)

Rakhaing-Staat, Bänke

August 26th, 2008

Der Rakhaing-Staat (ehemals Arakan) ist eine der 14 Verwaltungseinheiten von Myanmar.

Der Rakhaing-Staat wird durch das bis zu 3053 m hohe Arakan-Gebirge vom mittleren Irrawaddy getrennt. An der Küste liegen zwischen 20° und 18°30′ nördlicher Breite zahllose kleinere Inseln, Klippen, Bänke und Untiefen. An der Küste und auf den Inseln, insbesondere auf Tscheduba, finden sich so genannte “Vulkane”, die nur brennendes Gas ausströmen.An einigen Stellen wurde Erdöl gefunden. Das Innere des Landes ist gebirgig, mit Erhebungen zwischen 600 und 2600 m. Die Wälder beherbergten früher zahlreiche Tiger und Elefanten. Die Flüsse sind unbedeutend, bis auf den in Nord-Süd-Richtung fließenden Kuladan (oder auch Arakan), der mit dem Mi und anderen Flüsschen ein Delta bildet. Der Fluss Naf, der die Grenze zu Chittagong bildet, besitzt ein sehr langes Ästuarium.

Das Klima des Landes gehört zu den ungesundesten der Erde. In der Regenzeit von Mai bis Oktober fallen etwa 4,5 m Regen.

Die Natur des Landes bietet dem Reisanbau sehr günstige Bedingungen. Früher wurden auch Indigo, Pfeffer, Zuckerrohr, Tabak, Betelnüsse, Ananas, Bananen und andere tropische Früchte angebaut. Auch Balsam konnte gewonnen werden. Größter Schatz des Gebiets waren aber die dichten Teakwälder. Arakan war das äußerste westliche Gebiet, wo es essbare Vogelnester gab. An der Ostseite des Arakan-Joma-Gebirges fand man Goldstaub und Silber.

Arakan war im 19. Jahrhundert die nördlichste Division der indobritischen Lieutenant-Gouverneurschaft Birma in Hinterindien. Die Division war seinerzeit 36.780 km² groß und bestand aus den Distrikten Akjab, Nord-Arakan, Kjaukhpju und Sandwe oder Thandwe (englisch Sandoway). Als Arakan an England fiel, betrug die Gesamtbevölkerung etwa 100.000 Menschen, 1872 waren es dann 444.563, 1881 587.518 und 1891 671.899, darunter 442.674 Buddhisten, 126.604 Moslems (Rohingya) und 10.593 Hindus. Es herrschte Polygamie und Sklaverei. Wohnungen wurden aus Bambus gebaut, standen auf Pfählen und waren mit Bambusblättern gedeckt.

Die alte Hauptstadt war Mro-haung oder Mjo-haung (das frühere Arakan oder Dhagnawadi), nordöstlich der jetzigen Hauptstadt Akjab gelegen und von Hügeln umgeben, auf denen Tempel und Pagoden errichtet waren. Diese Hauptstadt soll früher 100.000 Einwohner gehabt haben, ist aber - wie auch das Fort - seit dem 19. Jahrhundert verfallen.

Im Südwesten liegt nahe der Stadt Sandwe der touristisch bedeutsame und wohl bekannteste Strand Myanmars, Ngapali.

Bukranion, Bänke

August 26th, 2008

Das Bukranion (Mehrzahl: Bukranien)(gr. το βουκράνιον, Rinderschädel), auch Rindsschädel oder Aaskopf genannt. Der Begriff wird zunächst in der klassischen, dann in der vorgeschichtlichen Archäologie benutzt.


Vorgeschichte

Das Bukranion gehört bereits zu den ältesten Motiven der neolithischen Kulturen und wird auch als Stierhornpfeiler bezeichnet. Es taucht in abstrahierter Form zum ersten Mal im anatolischen Çatalhöyük auf und erobert von dort aus im Kontext mit dem Stierkult die Randzonen der Ägäis und den Balkan und erreicht später auch Korsika. Dabei wurden echte Rinderhörner in (gemauerte) Pfeiler oder zum Teil als ganze Serien in gemauerte Bänke (Bankaltäre) eingelassen. Jahrtausende zuvor wird der Stierkult bereits durch die Aufstellung echter Schädel in Kultstätten (Haus der Bukranien in Jerf el Ahmar) erkennbar. Die Verwendung echter Schädel wiederholt sich in den Erdwerken der Michelsberger Kultur, wo Stier- bzw. Urschädel die Tore säumten. In der nur kurzzeitig bewohnten und genau datierten (3384 - 3370 v. Chr.) schweizer Feuchtbodensiedlung Arbon-Bleiche 3 wurden 16 Bukranien gefunden. Von Rindern stammen 14, je eines stammt vom Ur bzw. Wisent. Sechs weitere präparierte Hornzapfen mit Platten stammen von Ziegen. Wobei bei Rindern beide Geschlechter vertreten sind; bei den Ziegen allerdings die Geißen mit 5:1 überwiegen. Diese hier für Pfahlsiedlungen einmalige Situation betrifft hier nur die Rinderbukranien die konzentriert vorkommen, während die Ziegenbukranien sich über die Siedlung verteilen. Das könnte auf die Anwesenheit von Leuten der Baden-Boleraz Stufe zurückzuführen sein, die eine Dorfhälfte bewohnten.


Geschichte

Die klassische Archäologie bezeichnet damit ein bestimmtes Schmuckmotiv. Es zeigt einen in Frontalansicht gemalten oder reliefierten knöchernen Rinderschädel und kommt sowohl in naturalistischen als auch in stilisierten Ausführungen vor. Zumindest ursprünglich verweist es auf die Opfertiere. Das klassische Bukranion ist seit dem 4. Jh. v. Chr. bekannt und wurde im Hellenismus und von den Römern häufig als Ornament verwendet. Möglicherweise geht es aber bereits auf die altorientalische Dekorformen zurück. So ist ein entsprechendes Motiv beispielsweise auch auf Keramik der Halaf-Kultur zu finden.

In hellenistischen und römischen Dekorationen werden die einzelnen Schädel häufig durch darüber gehängte Girlanden, auch Festons genannt, und dazwischen angeordneten Schalen oder Rosetten zu einem durchlaufenden Bukranien-Fries verbunden. Als ein Beispiel eines römischen Bauwerks lässt sich das Grabmal der Caecilia Metella anführen. Häufig sind Bukranienfriese auch in der römischen Wandmalerei zu finden.

Dem Bukranion ähnlich ist das als Aigikranion zu bezeichnende Ornament, in Form von Ziegen- oder Widderschädeln. Vielleicht ist mit dem Aigikranion auch ein Bezug verbunden zur Aigis der Göttin Athena.

Seit der Renaissance wurde das Motiv als Dekorationselement wieder aufgegriffen, so u. a. in der Architektur und bei Möbeln wie Tischen oder Schränken als Bukranionfries.
In einigen Gemeinden der Schweiz werden Bukranien von Rindern und Ziegen an den Außenwänden der Stallungen befestigt, darunter auch komplette Rinderschädel wie in Menzberg (LU).


Literatur

S. Deschler-Erb u.a.: Bukranien in der jungsteinzeitlichen Siedlung Arbon-Bleiche 3 - Status, Kult oder Zauber? In: Archäologie der Schweiz 2002/4

Zwehrenturm, Bänke

August 26th, 2008

Der Zwehrenturm, auch Zwehrener Turm genannt, ist ein Überbleibsel der ehemaligen Stadtbefestigung Kassels, die zwischen 1767 und 1774 abgetragen wurde. Er wurde im Jahr 1330 im gotischen Stil erbaut und diente als Stadttor in Richtung Frankfurt. Bis ins 17. Jahrhundert war im unteren Teil des Turms ein Gefängnis für Verbrecher besserer Stände eingerichtet, die meist aus dem Umfeld des hessischen Hofes kamen.

Der Zwehrenturm ist neben dem Druselturm eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke in Kassel. Er steht gegenüber dem Elisabethhospital am oberen Ende des Steinwegs, Ecke Oberste Gasse und dem Beginn der Frankfurter Straße.

Inhaltsverzeichnis


Stadttor und Gefängnis

Der Zwehrenturm ist ein Bestandteil der Stadtmauer des 1330 neu gegründeten Stadtteils Kasseler Freiheit. Der Turm wurde in der frühen Neuzeit in die Stadtbefestigung integriert. Seine Durchfahrt weist in Richtung der ehemaligen Dörfer Ober- und Niederzwehren. Das in seinen Außenmauern bis auf Fensteröffnungen und Dachgeschoss unveränderte Bauwerk trug ursprünglich eine pyramidale Haube. In der engen Durchfahrt des Tores ereigneten sich immer wieder schwere Unfälle, so dass man 1597 das „Neue Tor“ in der Nähe des heutigen Königsplatzes erbaute und das Zwehrener Tor schloss.

Auch wenn der Turm als Gefängnis für höhere Stände diente, war er ähnlich karg ausgestattet wie der Druselturm. In einem Inventar von 1612 tauchen lediglich zwei Bänke, ein Tisch und ein kleiner Ofen auf. Im Magazin des Hessischen Landesmuseums soll sich eine Folterbank aus dem Turm befinden. Bis 1639 durchfloß die Drusel das Tor und ergoß sich dort in den Befestigungsgraben. Wohl im Zuge von Umbauarbeiten wurde 1554 ein landesherrliches Wappenrelief an der Ostfront angebracht.


Observatorium

Im Jahr 1709 ließ Landgraf Karl den Turm zu einer Sternwarte mit drehbarer Kuppel umbauen. Die bisherige Sternwarte im Landgrafenschloß wurde in den Zwehrenturm verlagert. Bereits 1714 ließ Karl das heutige Palais Bellevue als neue größere Sternwarte erbauen. Wie stark der Zwehrenturm später noch genutzt wurde ist unklar. Die durch Laufräder und eine Handkurbel drehbare Kuppel soll sich wegen ihrern starken Schwankungen nicht bewährt haben. Das Drehwerk wurde später in die Kuppel des Ottoneums eingebaut.

Landgraf Friedrich II. ließ im Jahr 1779 die Sternwarte mit dem neu erbauten Fridericianum verbinden. Der Kuppelhelm wurde abgebrochen und von Simon Louis du Ry durch den heute noch vorhandenen oktogonalen Observatoriumsraum ersetzt. Die Glocken des Turms wurden dabei in den neuen Dachreiter der Garnisonkirche versetzt. Noch bis 1913 befand sich im Turm die astronomische Sammlung, die nun Bestandteil des Astronomisch-Physikalisches Kabinetts ist.


Heutige Nutzung

Die Räume des Turms werden im Museumsbetrieb der Kunsthalle Fridericianum genutzt. Zur documenta 6 im Jahr 1977 wurde auf dem Zwehrenturm ein Teil der Laserinstallation des Düsseldorfer Künstlers Horst H. Baumann errichtet, die den Zwehrenturm, die Orangerie und den Herkules mit Laserstrahlen verbindet. Später wurde die Installation als Laserscape Kassel reaktiviert und ist in modifizierter Form bis heute in Betrieb.


Literatur

  • Alois Holtmeyer, Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel, Bd. VI, Marburg, 1923


Weblink

  • Stadt Kassel über den Zwehrenturm

Left Banke, Bänke

August 26th, 2008

Left Banke waren eine US-Popgruppe, die 1966 mit ihrem einzigen Hit für Aufsehen sorgte. Kopf der Band war Michael Brown, der Sohn des New Yorker Komponisten Harold Lookofsky, der die Band 1965 - erst 16jährig - mit Schulfreunden formierte. Trotz seines Alters hatte sich der klassisch ausgebildete Brown bereits als versierter Songschreiber erwiesen und suchte nun nach einer Gelegenheit, seine Songs aufzunehmen. Sein Vater besaß ein Aufnahmestudio in New York und verschaffte dem Quartett den ersehnten Plattenvertrag bei Smash Records.

Gleich die erste Single, Walk Away Renee, wurde für die Left Banke zu ihrem größten Erfolg: Sie erreichte im September 1966 Platz 5 der US-Charts. Der Song stammte - wie das meiste Material der Band - aus Browns Feder und war ursprünglich für die Freundin seines Bandkollegen Tom Finn verfasst worden. Walk Away Renee war ein stark klassisch angehauchtes Stück, das - von Streichersätzen und Michael Browns Piano dominiert - die neue, wenn auch kurzlebige Musikrichtung baroque pop initiierte. Im selben Stil konnte die Band mit dem erneut von Brown komponierten Pretty Ballerina einen weiteren, jedoch minderen Erfolg feiern. Eine erste LP folgte Anfang 1967.

Zu diesem Zeitpunkt begannen erste Querelen innerhalb der Band auszubrechen. Vor allem häuften sich die Stimmen der Mitglieder, die nun ebenfalls selbstgeschriebenes Material einbringen wollten. Es zeigte sich, dass der Erfolg von Walk Away Renee zu schnell und früh für die Left Banke gekommen war: Ihr Kopf Brown verließ sie noch 1967 und widmete sich Soloaufnahmen. Der Rest der Band versuchte sich nun, in stets wechselnder Besetzung, selbst als Komponisten, doch durchweg erfolglos. Zeitweise waren nur einzelne Mitglieder an Plattenaufnahmen beteiligt; die Ergebnisse wurden 1968 in einer zweiten LP zusammengefasst. Nach deren Erscheinen war das Kapitel Left Banke 1969 abgeschlossen.

Michael Brown formierte später noch zwei weitere Bands, die Beckies und die Stories, von denen zumindest letztere Mitte der 70er Jahre noch zu einigen Hits gelangte. Walk Away Renee blieb das einzige Vermächtnis der Left Banke und wurde später noch von Interpreten wie den Four Tops oder Vonda Shepard gecovert. Es wurde von der Rock and Roll Hall of Fame in die Liste der 500 Songs, die den Rock and Roll am meisten geprägt haben, aufgenommen.


Mitglieder

  • Michael Brown (Michael Lookofsky, * 25. April 1949 in New York) - Keyboard
  • Steve Martin - Gesang
  • Tom Finn - Bass
  • George Cameron - Schlagzeug


Weblinks

  • Fanseite (engl.)

Curtiss D-12, Bänke

August 26th, 2008

Der Curtiss D-12 (militärisch auch Curtiss V-1150) ist ein wassergekühlter V-12 Flugmotor des US-amerikanischen Herstellers Curtiss Aeroplane and Motor Company Incorporated.

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Der Zylinderwinkel beträgt 60°. Beide Zylinderbänke sind aus je einem Block gegossen, die mit dem Kurbelgehäuseoberteil verschraubt wurden. Jeder Zylinder besaß zwei Einlass- und zwei Auslassventile, die von einer obenliegenden Nockenwelle je Zylinderbank betätigt wurden. Die Nockenwellen wurden durch Königswellen angetrieben. Die Zylinder beider Bänke befanden sich genau gegenüber. Die Kolben wurden deswegen über ein Haupt- und ein Nebenpleuel mit der siebenfach gelagerten Kurbelwelle verbunden.

Da das Untersetzungsgetriebe des Curtiss K-12 ständig Probleme bereitete entschloss sich Arthur Nutt dieses wegzulassen. Aus dem K-12 entstand so in einem Zwischenschritt der Curtiss CD-12. Jedoch verlangten die bisher eingesetzten Luftschrauben aus Holz eine Begrenzung der möglichen Motordrehzahl und damit eine Reduzierung der Leistung. Sylvanus Albert Reed gelang die Herstellung einer Metallluftschraube, die eine höhere Propellerdrehzahl ermöglichte, und so konnte wieder die volle Motorleistung abgerufen werden. Das “D” im Namen bedeutet dabei direct.

Die Leistung des ersten Prototyps betrug 316 PS, die in der Serienfertigung kontinuierlich gesteigert werden konnte. Der Motor kam sowohl in der Curtiss CR-1, als auch in der Curtiss CR-2 und der Curtiss R6 zum Einsatz. Neben dem Einsatz in Curtiss Renn- und Jagdflugzeugen wurde er auch in der Boeing PW-9 verwendet. Der erste Einsatz erfolgte 1921 beim Pulitzer Trophy Race auf Long Island 1921, das von der Curtiss CR-2 gewonnen werden konnte. Das Aggregat leistete dabei 400 PS bei 2000 min-1. Curtiss verwendete das Aggregat auch für Rekordflüge. So erreichte eine CR-2 am 13. Oktober 1922 mit 358,836 km/h einen neuen Weltrekord, noch mit einer speziellen Holzluftschraube. Dabei wurde die Verdichtung auf 5,8:1 erhöht und der Motor leistete so 450 PS.

Zur Verwendung in der Curtiss R6 wurde der Motor auf 117 mm aufgebohrt und so entstand der Curtiss D-12A mit kurzzeitig 460 PS bei 2400 min-1 bei einer Verdichtung von 5,3:1. Mit einer Verdichtung von 6:1 waren mit diesem Motor 495 PS möglich. Weitere Entwicklungsstufen für die militärische Verwendung waren die Varianten D-12C (Curtiss V-1150-1) und D-12D (V-1150-3), jeweils mit 435 PS Dauerleistung.

In Großbritannien wurde das Triebwerk als Fairey Felix in Lizenz produziert. Als eine Leistungssteigerung mit dem D-12 nicht mehr möglich war entwarf Nutt den Nachfolger Curtiss V-1570.


Technische Daten (Curtiss D-12)

  • 12 Zylinder, flüssigkeitsgekühlt
  • Bohrung: 114,3 mm
  • Hub: 152,4 mm
  • Hubraum: 18763 cm³ (1145 cu.in.)
  • Dauer-Leistung: 375 PS
  • Verdichtung: 5,3:1
  • Maximale Motordrehzahl: 2000 min-1
  • spezifischer Verbrauch 240 g/PSh
  • Länge: 1437 mm
  • Höhe: 1003 mm
  • Breite: 718 mm
  • Gewicht: 304 kg


Siehe auch

  • Liste von Flugzeugtriebwerken


Weblinks

  • Fakten und Zahlen auf Englisch

Badekarre, Bänke

August 26th, 2008

Eine Badekarre bzw. ein Badekarren war eine hölzerne Umkleidekabine auf zwei oder vier Rädern, die ins Wasser gezogen wurde. Sie bot im 18. und 19. Jahrhundert vor allem Frauen die Möglichkeit, sittlich korrekt und ungesehen im offenen Meer zu baden. Zu dieser Zeit galt es als unschicklich und anstößig, wenn eine Dame in Sichtweite von Männern badete, auch wenn die damals übliche Badebekleidung kaum etwas enthüllte.

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Erfunden wurde die Badekarre den historischen Quellen zufolge um das Jahr 1750 von dem Engländer Benjamin Beale in Kent (England). Es gibt in der Scarborough Public Library allerdings bereits eine Darstellung aus dem Jahr 1736, die von John Setterington stammt und ein solches Gefährt zeigt. Von England aus breiteten sich die Badekarren in den anderen europäischen Seebädern aus. In Deutschland tauchten sie um 1800 zuerst auf Norderney und in Travemünde auf. Nach 1850 entstanden an den deutschen Küsten immer mehr Badeanstalten - zunächst nach Geschlechtern getrennt -, so dass die Karren nur noch selten benutzt wurden. In Großbritannien endete die gesetzliche Geschlechtertrennung beim Baden im Jahr 1901.


Benutzung

Die Badekarre stand zunächst am Strand und wurde von den Benutzern in Straßenkleidung betreten, wobei eine Karre stets nur für Frauen oder nur für Männer bestimmt war. Im Inneren der fensterlosen Kabine zogen sich die Badegäste dann um, geschützt vor neugierigen Blicken. Es gab Bänke, die vier bis sechs Personen Platz boten. Die Karre wurde dann von einem Kutscher mit Pferdegespann ins tiefere Wasser gezogen. In einigen englischen Badeorten baute man allerdings auch hölzerne Gleise ins Wasser hinein, es gab sogar Konstruktionen, die Dampfmaschinen und Drahtseilwinden benutzten.

Von der hinteren Tür, dem Strand abgewandt, ging es dann über eine kleine Treppe ins Meer, wobei über diese auch noch eine Plane gespannt war. Ein an der Karre befestigtes Tau diente den Nichtschwimmern als Halteleine. Zu dieser Zeit konnten vor allem die meisten Frauen der besseren Gesellschaft nicht schwimmen, es wurde lediglich gebadet. Während des Bades diente die Karre als Sichtschutz. Danach ging es auf die gleiche Weise zurück zum Strand.

In einem Artikel des Mecklenburger Tageblatts vom 25. August 1929 erinnerte sich ein Zeitzeuge: „Die Badekarren sind geräumig und bequem eingerichtet, werden von einem Pferde in die gehörige Wassertiefe gezogen, und wenn abgebadet ist (was durch das Aufziehen des Badeschirmes signalisiert wird), auf eben die Weise wieder herausgeholt. Ein solches Bad aus dem Badekarren kostet für eine einzelne Person 5 Silbergroschen, für zwei zusammen 6 Silbergroschen. Am Strande erbaute Hütten dienen dazu, die Badegäste aufzunehmen, bis an sie die Reihe zum Baden kommt.“


Siehe auch

  • Badekultur


Literatur

  • Gerhard Eckert: Als die Badekarren rollten: Ostseebäder von Travemünde bis Glücksburg. Vergnügliches und Bemerkenswertes. Hamburg 1977
  • Horst Prignitz: Vom Badekarren zum Strandkorb. Zur Geschichte des Badewesens an der Ostseeküste. Leipzig 1977


Weblinks

  • Zur Geschichte der Badekarren

Karolingerplatz, Bänke

August 26th, 2008

Der Karolingerplatz ist ein Stadtplatz in Berlin im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Im Zuge der Bebauung Neu-Westends wurde 1906 ein Stadtplatz ausgewiesen, der 1912-13 vom Charlottenburger Gartendirektor Erwin Barth gestaltet wurde. Wie auch in anderen Stadtvierteln wurden die Grünflächen damals schon vor der Bebauung geschaffen, um den Wohnwert und den Anreiz zur Niederlassung zu steigern. Als der Platz fertig war, standen unmittelbar daneben noch die Kiefern des Grunewalds. Die zunächst vorgesehene niedrige, aufgelockerte Bebauung ist dann auf der Nordseite höher und geschlossener geworden.

Der Platz ist in drei separate Bereiche gegliedert:

  • den Rosengarten,
  • die seitlich anschließenden beiden Hain- und Heckenquartiere mit zwei Birkensalons als Ruheplätzen, Staudenweg und Taxusallee
  • sowie den Spielplatz im Robinienhain auf der Südseite.

Viele Elemente erinnern an fürstliche Gärten der Rokokozeit, die damals wieder sehr beliebt waren.

„Birkenhöfe und Spielplatz“, so schrieb Barth 1913, „sind von breiten Rhododendrenpflanzungen umgeben, einem festen, dunklen Hintergrunde für den Rosengarten. So sind bei scheinbar schematischem Grundrisse Gärten von reicher Abwechselung, mit rhythmischer Raum-, Flächen- und Lichtwirkung, mit Sitzplätzen aller Art, mit Rundgängen und langen Perspektiven entstanden. Die den Platz begrenzenden Straßen sind eng mit Rotdornhochstämmen bepflanzt. Diese werden durch Rosenhecken verbunden.“

Kriegs- und Nachkriegszeit schädigten den Platz vergleichsweise wenig, so dass die erste Wiederherstellung 1949 weitgehend dem Vorkriegszustand entsprach.

Bis heute hat der Platz seinen Charme unverändert bewahrt. Was an alten Ausstattungselementen fehlte (die Bänke von Stadtbaurat Heinrich Seeling, die Lampen von Heinrich Schwechten), wurde 1975-87 ergänzt. An den erneuerten Rosenbögen stehen seit 1982 wieder die von Barth verwendeten Sorten ’American Pillar’ und ’Dorothy Perkins’. Die Holzvergitterungen sind dabei wegen der besseren Haltbarkeit in Eisen ausgeführt worden.

Heute steht der Platz als Gartendenkmal in der Berliner Landesdenkmalliste.


Weblinks

  • Karolingerplatz bei berlin.de

Lohn (Eschweiler), Bänke

August 26th, 2008

Lohn ist ein ehemaliger Stadtteil Eschweilers und ebenso wie dieses aus einem karolingischen Königsgut hervorgegangen. Postleitzahl war bis zur Eingemeindung 1972 “5181 Lohn (über Eschweiler)”.

Zur Gemeinde Lohn und Pfarre “Kirchspiel Lohn” gehörten Erberich, Fronhoven, Langendorf, Lohn, Pützlohn und das Rittergut Hausen. Sie kamen am 1. Januar 1972 aus dem Kreis Jülich an die Stadt Eschweiler im Kreis Aachen, etwa zu jener Zeit, als diese Orte bis auf die Westhälfte Fronhovens umgesiedelt und wegen des Braunkohletagebaus abgerissen wurden. Noch immer ist der Begriff “Kirchspiel Lohn” in der Bevölkerung zugegen, so nennt sich der dortige Karnevalsverein entsprechend “KG Kirchspiel Lohn”. Von 1962 bis 1983 wurden die rund 690 Einwohner umgesiedelt, in erster Linie ins westlich gelegene Neu-Lohn. Dann erfolgte der Abriss des vorigen Ortes. Bei Lohn wurde die erste größere latènezeitliche Siedlung am deutschen Niederrhein mit Vielhausgehöften und Tonwaren, Eisengebrauchsgütern sowie –waffen gefunden. Zur Kirchengeschichte siehe hier.


Herkunftsvermutung

Am 25. Juli 973 bestätigt Kaiser Otto I. zu Aachen dem Erzbischof Gero von Köln den von König Ludwig IV. geschenkten Wildbann in der Bürge, im Kottenforst und in der Ville mit Angabe der Grenzen, der dem Erzbischof und seinen Vorgängern schon von Kaiser Otto I. bestätigt worden war: […] hoc est Pesche et M[eribu]ra absque Gerberhteslon, quod [o]pus nostrum accesserit. Ist “Gerberhteslon” Lohn? Gesichert erwähnt wird Lohn 1226 als Lon im Rurgau, zu dem auch Eschweiler gehörte.


Gedächtniskapelle “Kirchspiel Lohn”

Die “Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn” wurde in den Jahren 2002 und 2003 erbaut zur Erinnerung an die fünf abgebaggerten Dörfer des Kirchspiels mit ihren beiden Kirchen St. Silvester in Lohn und St. Josef in Fronhoven. Die Kapelle steht genau an der Stelle, wo einst die Kirche von Lohn, der “Dom des Jülicher Landes”, gestanden hat. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Aussichtspunkt des Tagebaus Inden oberhalb des neuen Bettes der Inde.

Ein Absperrgitter teilt den Innenraum der Kapelle im Verhältnis 1 : 3. Der vordere Teil ist für die vorbeikommenden Besucher und Beter gedacht. Vor dem Gitter steht eine Kniebank, welche wie die übrigen Bänke aus der alten Kirche in Lohn stammen. Der Altar der Kapelle, der Ewiglichtleuchter auf der rechten Seite und die Sakristeiglocke auf der linken Seite stammen aus der Lohner Kirche. Bei dem Altar handelt es sich um den ehemaligen rechten Seitenaltar, bei dem Kreuz zwischen den Fenstern um ein Kreuz des Hochaltars der Lohner Kirche. Die Marienstatue wurde von einem Tiroler Schnitzer neu geschaffen und am 7. Mai 2004 während einer Maiandacht eingesegnet.

Die Idee zum Bau der Kapelle geht auf Peter Lentzen und Josef Dickmeis zurück. Im November 1982, als sie vor den Trümmern ihres Heimatdorfes Lohn standen, entstand der Gedanke, nach der Rekultivierung eine Gedenkstätte dort zu errichten, wo die alte Pfarrkirche gestanden hatte. 1991 wurde der “Förderverein Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn” gegründet. Am 12. November 2001 konnte der ersten Spatenstich erfolgen und am 29. Juni 2002 die Grundsteinlegung - genau 100 Jahre nach der Grundsteinlegung der alten Pfarrkirche. Am 25. Mai 2003 erfolgte die feierliche Einsegnung.


Weblinks

  • Gedächtniskapelle “Kirchspiel Lohn”
  • “Karnevalsgesellschaft Kirchspiel Lohn e.V.”
  • Dissertation über das “Kirchspiel Lohn”

Gönneranlage, Bänke

August 26th, 2008

Die Gönneranlage in Baden-Baden ist ein direkt an der Oos gelegenes Schmuckstück mitten im Bereich der Lichtentaler Allee. Die Anlage wurde vom deutsch-amerikanischen Kaffeekönig Hermann Sielcken gestiftet, nach dem Baden-Badener Oberbürgermeister Albert Gönner benannt, von Professor Max Laeuger entworfen und zwischen 1909 und 1912 angelegt.

In dem streng symmetrisch angeordneten Heckengarten werden seit 1952 Rosen angebaut und gepflegt. Mittlerweile können ungefähr 360 Rosensorten gezählt werden.

Betritt man die Gönneranlage über die Josephinenbrücke, so erblickt man jenseits einer von Rosenbüschen flankierten Rasenfläche den Josephinenbrunnen mit großem Bassin, in dem Goldfische und Teichrosen zu finden sind.
Der Brunnen wurde von dem Münchner Bildhauer Joseph Flossmann (1862-1914) im Jugendstil entworfen. Die linke Figur personifiziert die Badekur, die rechte Figur die Trinkkur.

Brücke und Brunnen sind übrigens nach Frau Sielcken, der Ehefrau des Stifters benannt. Bänke und Tischgruppen laden zum Verweilen und zum Genießen der Rosenpracht ein.

Zu erreichen ist die Gönneranlage über die Lichtentaler Allee oder die Ludwig-Wilhelm-Straße.


Weblinks

  • Gönneranlage Baden-Baden
  • Rosenstadt Baden-Baden

Nepalganj, Bänke

August 26th, 2008

Nepalganj (nepali: नेपालगञ्ज oder नेपालगन्ज, ; anglisierend auch Nepalgunj) ist eine der größten Städte im Westen Nepals (2001 waren es 57.535 Einwohner) und der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Region.

Es besitzt einen Flugplatz, von dem aus Kathmandu sowie weitere Landeplätze in Westnepal angeflogen werden. Es gibt einen Grenzübergang nach Indien (ca. sechs Kilometer außerhalb der Stadt), der auch für Ausländer geöffnet ist. Außerdem ist noch der Busbahnhof zu erwähnen, mit regelmäßigen Busverbindungen in die Hauptstadt und vor allem in die Hügeldistrikte wie zum Beispiel Surkhet, Dailekh oder Sallyan.

Der Banke Distrikt, dessen Hauptstadt Neplganj ist war ab 1816 (laut dem Vertrag von Segauli) in britischer Hand, 1858 wurde er an Nepal zurückgegeben, da die nepalische Armee den Briten bei der Niederschlagung des indischen Aufstands von 1857 wertvolle Dienste geleistet hatte.

Im großen Altstadtteil findet man umfangreiche Basare mit vielfältigem Warenangebot. Die Architektur der Altstadt ist stark indisch geprägt, was für Nepal eine Besonderheit darstellt.

Die Bevölkerungsmehrheit ist traditionell muslimisch und spricht Hindustani. Inzwischen tummelt sich dort jedoch ein buntes Völkergemisch, die meisten größeren Ethnien Nepals sind dort vertreten.

Fuji (Fluss), Bänke

August 26th, 2008

Der Fuji-Fluss (jap. 富士川, Fujikawa oder Fujigawa) ist ein Fluss in Japan, der von der Präfektur Yamanashi in die Präfektur Shizuoka fließt. Er ist 128 km lang und hat ein Wassereinzugsgebiet von 3990 km². Er wird neben dem Mogami und dem Kuma als Fluss mit der schnellsten Strömung in Japan angesehen. Der mittlere Durchfluss an der Mündung beträgt 63,2 m³/s.

Der Fluss entspringt dem Berg Nokogiri im Nordwesten von Yamanashi als Kamanashi und fließt bei Ichikawamisato mit dem Fuefuki zusammen und ändert seinen Namen in Fuji-Fluss. Anschließend verläuft der Lauf um den westlichen Fuß des Fujisan, danach fällt der Fluss in der Nähe der Stadt Fuji in die Suruga-Bucht im Pazifik .

Der Daimyo Takeda Shingen baute die Shingen-Bänke (信玄堤, Shingen-zutsumi) entlang des Kamanashi, die bei Hochwasser die Flutung von Pufferzonen erlauben, um Schäden zu verhindern.

Der Wassertransport florierte bis zur Eröffnung der Fuji-Minobu-Eisenbahn (heute die Minobu-Linie von Japan Railway-Central) im Jahre 1923.

Der Fluss ist die Grenze zwischen der Netzfrequenz des japanischen Stromnetzes von 50 Hertz im Osten und 60 im Westen.

Der Shinkansen, der den Fluss vor dem Hintergrund des Fujisan überquert, ist eine berühmte Ansicht von Japan.

Ilse (Lahn), Bänke

August 26th, 2008

Die Ilse ist ein 7,6 km langer, rechter bzw. südlicher Zufluss der Lahn in Nordrhein-Westfalen.


Verlauf

Der Bach entspringt im Südosten von Nordrhein-Westfalen unweit der hessischen Grenze im Kreis Siegen-Wittgenstein im Süden des Rothaargebirges. Seine Quelle, die heilige Ilsequelle, befindet sich an der Grenze von Wittgensteiner Land und Siegerland nahe Heiligenborn, einem im Naturpark Rothaargebirge gelegenen, kleinen und zugleich südwestlichen Stadtteil von Bad Laasphe. Sie liegt auf unterhalb bzw. rund 250 m nordwestlich des höchsten Bergs (694 m ü. NN) im Bad Laaspher Stadtgebiet.

Direkt vorbei am Ilseursprung führen Abschnitte des Rothaarsteigs und Europäischem Fernwanderwegs E1.

Die Ilse verläuft in leicht nordöstlicher Richtung durch das Wittgensteiner Land und fließt vorbei am Dörnberg (607 m) nach Feudingen, wo sie von Süden kommend in die Lahn mündet.

Seit einigen Jahren befinden sich Bänke, Liegestühle und Tische an der Ilsequelle. Der Verlauf der Ilse führt durch ein romantisches Tal nahe dem Rothaarsteig.

Bereits im Mittelalter war die Quelle der Ilse als „heilige Ilsequelle“ bekannt, von den damals errichteten Badeeinrichtungen sind noch der Weiher und die Quelleinfassung erhalten.


Weblinks

  • Die Ilsequelle in alten Zeiten

Macintosh Quadra, Bänke

August 25th, 2008

Der Macintosh Quadra 800 wurde im Zeitraum von Mai 1992 bis Oktober 1995 von der Firma Apple Computer verkauft. Der Rechner wurde mit dem Prozessor 68040 von Motorola ausgeliefert. Für den Speicher waren 8 Bänke mit 72-pin SIMMs vorgesehen. Der Speicherausbau war bis max. 136 MB möglich (8 MB onboard). Als Komponenten waren im Quadra eingebaut: 1,4 MB Laufwerk, Festplatte, 5 NuBus Slots, 1 PDS-Slot, Tonausgang, 2 serielle Schnittstellen. Der Quadra wurde in den Versionen 610, 700, 900, 950 und 840 AV angeboten und mit MacOS 8.1 ausgeliefert. Der Quadra 840 AV löste den Quadra 950 ab und hatte neben dem Hauptprozessor mit 40 MHZ noch einen AT&T 3210 DSP Prozessor mit 66,7 MHz zur Beschleunigung von Multimediainhalten.
Mit dieser Ausstattung war der Quadra zu seiner Zeit einer der schnellsten Personal Computer. Aufgrund seines hohen Preises (Quadra 700, 6.000 USD) wurde er zum größten Teil kommerziell im DTP-Bereich verwendet.

Mit dem Quadra 610 PC versuchte Apple erstmals den Windowsbenutzer anzusprechen und zum Umsteigen zu bewegen. Der Quadra 610 PC besitzt neben seinem 68040 Prozessor einen optionalen Intel 486SX-25 Prozessor auf einer extra Karte mit max. 32 MB RAM für DOS/Windows und wurde zwischen dem 21. Oktober 1993 und dem 28. Mai 1994 verkauft.

Left Banke, Bänke

August 25th, 2008

Left Banke waren eine US-Popgruppe, die 1966 mit ihrem einzigen Hit für Aufsehen sorgte. Kopf der Band war Michael Brown, der Sohn des New Yorker Komponisten Harold Lookofsky, der die Band 1965 - erst 16jährig - mit Schulfreunden formierte. Trotz seines Alters hatte sich der klassisch ausgebildete Brown bereits als versierter Songschreiber erwiesen und suchte nun nach einer Gelegenheit, seine Songs aufzunehmen. Sein Vater besaß ein Aufnahmestudio in New York und verschaffte dem Quartett den ersehnten Plattenvertrag bei Smash Records.

Gleich die erste Single, Walk Away Renee, wurde für die Left Banke zu ihrem größten Erfolg: Sie erreichte im September 1966 Platz 5 der US-Charts. Der Song stammte - wie das meiste Material der Band - aus Browns Feder und war ursprünglich für die Freundin seines Bandkollegen Tom Finn verfasst worden. Walk Away Renee war ein stark klassisch angehauchtes Stück, das - von Streichersätzen und Michael Browns Piano dominiert - die neue, wenn auch kurzlebige Musikrichtung baroque pop initiierte. Im selben Stil konnte die Band mit dem erneut von Brown komponierten Pretty Ballerina einen weiteren, jedoch minderen Erfolg feiern. Eine erste LP folgte Anfang 1967.

Zu diesem Zeitpunkt begannen erste Querelen innerhalb der Band auszubrechen. Vor allem häuften sich die Stimmen der Mitglieder, die nun ebenfalls selbstgeschriebenes Material einbringen wollten. Es zeigte sich, dass der Erfolg von Walk Away Renee zu schnell und früh für die Left Banke gekommen war: Ihr Kopf Brown verließ sie noch 1967 und widmete sich Soloaufnahmen. Der Rest der Band versuchte sich nun, in stets wechselnder Besetzung, selbst als Komponisten, doch durchweg erfolglos. Zeitweise waren nur einzelne Mitglieder an Plattenaufnahmen beteiligt; die Ergebnisse wurden 1968 in einer zweiten LP zusammengefasst. Nach deren Erscheinen war das Kapitel Left Banke 1969 abgeschlossen.

Michael Brown formierte später noch zwei weitere Bands, die Beckies und die Stories, von denen zumindest letztere Mitte der 70er Jahre noch zu einigen Hits gelangte. Walk Away Renee blieb das einzige Vermächtnis der Left Banke und wurde später noch von Interpreten wie den Four Tops oder Vonda Shepard gecovert. Es wurde von der Rock and Roll Hall of Fame in die Liste der 500 Songs, die den Rock and Roll am meisten geprägt haben, aufgenommen.


Mitglieder

  • Michael Brown (Michael Lookofsky, * 25. April 1949 in New York) - Keyboard
  • Steve Martin - Gesang
  • Tom Finn - Bass
  • George Cameron - Schlagzeug


Weblinks

  • Fanseite (engl.)

Botanischer Garten Krefeld, Bänke

August 25th, 2008

Der Botanische Garten Krefeld liegt am Rand des Schönwasserparks im Krefelder Stadtteil Bockum, jedoch im Stadtbezirk Oppum-Linn. Bereits 1928 entwickelte sich der Botanische Garten aus einem kleinen Schulgarten heraus. Auf einer Fläche von 45.000 m² wachsen hier heute rund 5000 Pflanzenarten in wissenschaftlichen Abteilungen und Themengärten. Der Eintritt ist kostenlos, ausgenommen bei Sonderveranstaltungen.

Anfahrt: BAB-Abfahrt Krefeld Mitte nach ca. 800 m -am Sendeturm- links abbiegen (ist beschildert), dann 200 m geradeaus in die Toreinfahrt auf den Parkplatz fahren; ÖPNV Linie 044, Haltstelle Botanischer Garten

Inhaltsverzeichnis


Verschiedene Bereiche

Neben der heimischen Flora findet der Besucher seltene Kakteen, fleischfressende Pflanzen, Orchideen, Arzneikräuter und vieles andere. Rosengarten, Sumpf- und Wasserpflanzen, Alpinum und Bauerngarten sind sehenswert.


Kakteen

Die Kakteen sind in einem großen Gewächshaus untergebracht, welches von Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit zugänglich ist (in der übrigen Zeit kann man die Pflanzen nur von außen betrachten, ohne “Bewachung” ist der Schwund zu groß). An diesen Tagen stehen die Mitglieder der “Krefelder Kakteenfreunde”, welche die Mehrzahl der Pflanzen aus eigenen Beständen zur Verfügung gestellt haben, den Besuchern für Fragen rund um die Kakteen und Sukkulenten zur Verfügung.


Niederrheinischer Bauerngarten

Dieser Gartenbereich wird als Schulgarten bewirtschaftet. Allwöchentlich kommen Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften der nahegelegenen Hauptschule Schmiedestraße und bearbeiten die Beete. Selbstverständlich dürfen die Schüler die Früchte ihrer Arbeit auch ernten, obwohl leider manchmal andere Besucher schneller sind.


Apothekergarten

Ziel dieses Bereiches ist es, den Besuchern das Thema “Phytotherapie - vernünftige Pflanzenheilkunde” näherzubringen und eine Auswahl an Heilpflanzen zu zeigen, die in Tees und Fertigpräparaten enthalten sind. Rund 100 Pflanzen, geordnet nach ihren Anwendungsgebieten, sind in diesem Themengarten angepflanzt. Schilder geben Auskunft über Namen, Herkunft und Inhaltsstoffe jeder Pflanzenart. Hinweistafeln informieren über die Geschichte der Pflanzenheilkunde und die Bedeutung der richtigen Dosierung für die Heilwirkung. Ergänzend dazu wird eine Auswahl an Giftpflanzen vorgestellt.


Rosengarten

Hier empfangen rund 3000 Kletter-, Strauch-, Beet- und Edelrosen den Besucher mit ihrem süßlichen Duft, Bänke laden zum Verweilen ein. Eine kleine Holzbrücke führt zum Rhododendronbereich. Beeindruckend ist die Farbenpracht dieser langgestreckten Anlage vor allem zur Hauptblütezeit im April/Mai.


Veranstaltungen

Auf sehr gute Resonanz stoßen die zahlreichen Veranstaltungen im Botanischen Garten, wie

  • Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen
  • Führungen
  • Umweltwochenende bei dem alle möglichen Organisationen sich präsentieren, informieren und Ratschläge erteilen
  • Pflanzentauschbörse für Jedermann im Mai
  • Art of Eden Jährlich am 1. Maiwochenende stattfindende Garten-Design-Ausstellung (Eintritt 5 €, Kinder bis 16 Jahre freier Eintritt), zieht eine große Besucherzahl an und sorgt auch überregional für ein positives Echo.

Macintosh Quadra, Bänke

August 25th, 2008

Der Macintosh Quadra 800 wurde im Zeitraum von Mai 1992 bis Oktober 1995 von der Firma Apple Computer verkauft. Der Rechner wurde mit dem Prozessor 68040 von Motorola ausgeliefert. Für den Speicher waren 8 Bänke mit 72-pin SIMMs vorgesehen. Der Speicherausbau war bis max. 136 MB möglich (8 MB onboard). Als Komponenten waren im Quadra eingebaut: 1,4 MB Laufwerk, Festplatte, 5 NuBus Slots, 1 PDS-Slot, Tonausgang, 2 serielle Schnittstellen. Der Quadra wurde in den Versionen 610, 700, 900, 950 und 840 AV angeboten und mit MacOS 8.1 ausgeliefert. Der Quadra 840 AV löste den Quadra 950 ab und hatte neben dem Hauptprozessor mit 40 MHZ noch einen AT&T 3210 DSP Prozessor mit 66,7 MHz zur Beschleunigung von Multimediainhalten.
Mit dieser Ausstattung war der Quadra zu seiner Zeit einer der schnellsten Personal Computer. Aufgrund seines hohen Preises (Quadra 700, 6.000 USD) wurde er zum größten Teil kommerziell im DTP-Bereich verwendet.

Mit dem Quadra 610 PC versuchte Apple erstmals den Windowsbenutzer anzusprechen und zum Umsteigen zu bewegen. Der Quadra 610 PC besitzt neben seinem 68040 Prozessor einen optionalen Intel 486SX-25 Prozessor auf einer extra Karte mit max. 32 MB RAM für DOS/Windows und wurde zwischen dem 21. Oktober 1993 und dem 28. Mai 1994 verkauft.

RIMM, Bänke

August 24th, 2008

RIMM (Rambus In-Line Memory Module) ist ein Speichermodul für die Rambus-Architektur.

Ein RIMM besitzt 184 Kontakte auf beiden Seiten und kann 16 Speicherbausteine aufnehmen. Die Datenbreite beträgt 16 Bit (18 mit ECC).


Funktionsprinzip

Die Rambus-Lösung besteht aus drei Komponenten:
Rambus-Controller, Rambus-Channel und RDRAM.

Die Rambus-Architektur kann mehrere unabhängige Rambus-Channels verwalten.
Das Channel Interface von Rambus enthält einen nur 16- oder 18-Bit-(mit ECC) breiten Datenbus. Der Adressbus besitzt eine Breite von 8 Bit und hat getrennte Leitungen für die Zeilen- und Spaltenansteuerung.
Vorteil: Gleichzeitige unabhängige Zugriffe auf Zeilen und Spalten sind möglich, während noch Daten des vorhergehenden Befehls übertragen werden.

Jedes einzelne RDRAM-IC besitzt die volle Datenbreite des Channels. Gegenüber 64-Bit-Speicherbussen muss aber die Taktung des Channels entsprechend hoch sein, um konkurrenzfähige Bandbreiten zu erreichen. Die derzeit maximale Taktfrequenz ist mit 600 MHz und durch Ausnutzung beider Taktflanken mit effektiv 1200 MHz extrem hoch. Ein Maximum von 2,4 GByte/s ist bei jedem einzelnen Chip und somit pro Channel erreichbar. Bei zwei Channels verdoppelt sich die maximale Bandbreite entsprechend auf 4,8 GByte/s. Für 667 und 800 MHz schnelle Chips liegen immerhin schon die Spezifikationen vor.


Datentransfer

Der interne Datentransfer eines RDRAMs zur Speichermatrix unterscheidet sich von der Datenbreite und Taktung des Channels erheblich: Intern wird ein 128-Bit-breiter Datenpfad (144 Bit mit ECC) mit einer Taktfrequenz von 100 MHz genutzt. Somit lassen sich alle 10 ns 128 Bit von und zur Speichermatrix transferieren - dies entspricht der Channel-Transferrate von 1,6 GByte/s. Eine interne RDRAM-Logik teilt die Daten in 16-Bit-Pakete auf, bevor sie über die I/O-Pins mit der Channel-Taktfrequenz von 800 MHz auf den Bus übertragen werden.Durch die volle Datenbreite der ICs verteilen sich die Daten bei Zugriffen nicht über alle Bausteine, sondern sind zusammenhängend in einem Chip gespeichert. Nachteil: Die Chips erhitzen sich bei Burst-Zugriffen stark, was zusätzliche Kühlmaßnahmen erfordert. Rambus-Module sind deshalb mit einem zusätzlichen Kühlblech versehen, das für eine ausreichende Wärmeabfuhr sorgen soll.
Jeder Channel kann bis zu 32 RDRAM-Chips verwalten. Ein Interleaving mit überlappenden Transfern zwischen den Chips und dem Rambus-Controller hebt die Effizienz für einen kontinuierlichen Datenstrom. Hinzu kommt die hohe Bankanzahl der einzelnen RDRAMs. Bis zu 16 Bänke pro IC können parallel Befehle abarbeiten und sorgen für hohe Effizienz bei starkem Datenverkehr auf dem Bus.


Verwendung

Nachdem Intel die Unterstützung für RDRAM durch eigene Chipsätze einstellte, werden RIMM-Module nur noch in Servern bzw. Supercomputern von z.B. Cray und HP eingesetzt. Die RIMM-Preise sind deshalb sehr hoch.

Left Banke, Bänke

August 24th, 2008

Left Banke waren eine US-Popgruppe, die 1966 mit ihrem einzigen Hit für Aufsehen sorgte. Kopf der Band war Michael Brown, der Sohn des New Yorker Komponisten Harold Lookofsky, der die Band 1965 - erst 16jährig - mit Schulfreunden formierte. Trotz seines Alters hatte sich der klassisch ausgebildete Brown bereits als versierter Songschreiber erwiesen und suchte nun nach einer Gelegenheit, seine Songs aufzunehmen. Sein Vater besaß ein Aufnahmestudio in New York und verschaffte dem Quartett den ersehnten Plattenvertrag bei Smash Records.

Gleich die erste Single, Walk Away Renee, wurde für die Left Banke zu ihrem größten Erfolg: Sie erreichte im September 1966 Platz 5 der US-Charts. Der Song stammte - wie das meiste Material der Band - aus Browns Feder und war ursprünglich für die Freundin seines Bandkollegen Tom Finn verfasst worden. Walk Away Renee war ein stark klassisch angehauchtes Stück, das - von Streichersätzen und Michael Browns Piano dominiert - die neue, wenn auch kurzlebige Musikrichtung baroque pop initiierte. Im selben Stil konnte die Band mit dem erneut von Brown komponierten Pretty Ballerina einen weiteren, jedoch minderen Erfolg feiern. Eine erste LP folgte Anfang 1967.

Zu diesem Zeitpunkt begannen erste Querelen innerhalb der Band auszubrechen. Vor allem häuften sich die Stimmen der Mitglieder, die nun ebenfalls selbstgeschriebenes Material einbringen wollten. Es zeigte sich, dass der Erfolg von Walk Away Renee zu schnell und früh für die Left Banke gekommen war: Ihr Kopf Brown verließ sie noch 1967 und widmete sich Soloaufnahmen. Der Rest der Band versuchte sich nun, in stets wechselnder Besetzung, selbst als Komponisten, doch durchweg erfolglos. Zeitweise waren nur einzelne Mitglieder an Plattenaufnahmen beteiligt; die Ergebnisse wurden 1968 in einer zweiten LP zusammengefasst. Nach deren Erscheinen war das Kapitel Left Banke 1969 abgeschlossen.

Michael Brown formierte später noch zwei weitere Bands, die Beckies und die Stories, von denen zumindest letztere Mitte der 70er Jahre noch zu einigen Hits gelangte. Walk Away Renee blieb das einzige Vermächtnis der Left Banke und wurde später noch von Interpreten wie den Four Tops oder Vonda Shepard gecovert. Es wurde von der Rock and Roll Hall of Fame in die Liste der 500 Songs, die den Rock and Roll am meisten geprägt haben, aufgenommen.


Mitglieder

  • Michael Brown (Michael Lookofsky, * 25. April 1949 in New York) - Keyboard
  • Steve Martin - Gesang
  • Tom Finn - Bass
  • George Cameron - Schlagzeug


Weblinks

  • Fanseite (engl.)

Nova Ljubljanska banka, Bänke

August 24th, 2008

Die Nova Ljubljanska banka d. d. (NLB, deut. Neue Laibacher Bank) ist ein slowenisches Kreditinstitut mit Sitz in Ljubljana. Sie ist die größte slowenische Bank. Das Unternehmen hatte (2006) eine Bilanzsumme von 14,4 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn von 100,7 Millionen Euro. Vorstandschef ist Marjan Kramer. Nova Ljubljanska banka macht 2006 über 100 Millionen € Gewinn In: WirtschaftsBlatt online vom 23. Februar 2007

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Die Nova Ljubljanska banka wurde am 27. Juli 1994 gegründet. Sie übernahm einen Teil des Vermögens und der Geschäfte der Ljubljanska banka, d. d., eines 1970 - also in der jugoslawischen Periode des Landes Slowenien - gegründeten Kreditinstituts. Seine Ursprünge datiert das Unternehmen zurück auf das Jahr 1889 als - zu Zeiten von Österreich-Ungarn - eine lokale Sparkasse mit dem Namen Mestna hranilnica ljubljanska gegründet wurde. Kurze Geschichte der Bank auf deren Homepage

Der Bank wird angelastet, sich bei der Gründung Spareinlagen von Kunden aus Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, ohne Entschädigung vollständig angeeignet zu haben. Klagen zufolge hätte die Nova Ljubljanska Banka die rechtliche Verpflichtung Angelegenheiten der vormaligen Ljubljanska Banka, bei der sich Spareinlagen aus dem gesamten Raum des ehemaligen Jugoslawiens befanden, zu übernehmen, zumal sie deren Nachfolgeinstitution darstellt, was diese jedoch bestreitet. Stattdessen wurde von der damaligen slowenischen Regierung beschlossen, dass „ausländische“ Spareinlagen nicht zum Sukzessionsvermögen der Bank fallen und somit kein Anspruch mehr auf die Auszahlung der, auf den Konten vorhandenen, Gelder vonnöten wäre. Die Nova Ljubljanska Banka war und ist auch heute noch die größte Bank Sloweniens und befindet sich in mehrheitlichem Staatsbesitz. Sie war somit eine wichtige Kapitalverwaltungsinstitution für die neu-entstandene Republik Slowenien.Kroatische Nationalbank, OČITOVANJE HRVATSKE NARODNE BANKE O PROBLEMU DEVIZNE ŠTEDNJE HRVATSKIH GRAĐANA U LJUBLJANSKOJ BANCI (kroatisch)

Auch heute noch dauern zahlreiche Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg an. Den früheren Sparern wurde bislang noch immer keine Entschädigung ausgezahlt, geschweige denn ein Zugriff auf ihre ehemaligen Konten gewährt.

2002 erwarb die belgische KBC Group einen Aktienanteil von 34% an der Nova Ljubljanska Banka. 35,41% sind im Besitz des slowenischen Staates.Kroatische Nationalbank, OBJAŠNJENJE HNB-a U POVODU ZANIMANJA EUROPSKE KOMISIJE ZA SLUČAJ KBC-a, 31. ožujka 2006. (kroatisch)

Am 7. November 2006 wies der Europäische Gerichtshof die Klagen zweier kroatischer Sparer ab, da diese ihre Spareinlagen durch den Verkauf von Immobilien, welche zum Besitz der Ljubljanska Banka gehörten, bereits zurück erhalten haben sollen. Eine weitere Klage wurde deshalb abgewiesen, da zunächst der Klageweg vor kroatischen Gerichten angeraten wurde.Kroatische Regierung, Hrvatska će i dalje inzistirati da Ljubljanska banka vrati dug Hrvatima (kroatisch)

Im April 2007 kaufte die Nova Ljubljanska banka die drittgrößte Bank des Kosovo, die Kasabank. Slowenische Bank steigt im Kosovo ein Meldung der APA im WirtschaftsBlatt online vom 5. April 2007


Sonstiges

Die Nova Ljubljanska banka ist der Hauptsponsor der staatenübergreifenden adriatischen Basketball-Liga, auch NLB Liga genannt.


Siehe auch

  • Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens


Weblinks

  • Die Homepage der Bank (englisch)
  • NLB Liga, Adriatische Basketball-Vereinigung


Quellen

Kristinestad, Bänke

August 24th, 2008

Kristinestad (schwedisch), finnisch Kristiinankaupunki, ist eine Stadt in der westfinnischen Landschaft Österbotten. Sie liegt auf halber Strecke je rund 100 km zwischen den Städten Vaasa und Pori an der Schärenküste des Bottnischen Meerbusens. 57% der rund 7.600 Einwohner sind Finnlandschweden, 42% sprechen Finnisch als Muttersprache. Offiziell ist die Stadt zweisprachig.


Geschichte

Kristinestad wurde im Jahr 1649 vom schwedischen Generalgouverneur in Finnland, Graf Per Brahe dem Jüngeren, auf der zuvor zum Socken Lappfjärd gehörigen Insel Koppö gegründet. Am 1. März 1651 verfügte Brahe, dass der Name der Stadt von Koppö zu Kristinestad (Christinae Stadh) geändert wurde. Königin Christina von Schweden gilt als Namenspatronin, doch wird vermutet, dass Brahe vor allem seiner 1650 verstorbenen Frau, Gräfin Kristina Katarina Stenbock, ein Denkmal setzen wollte.

Kristinestad entwickelte sich zunächst zögerlich, doch nachdem der Hafen 1792 Stapelrechte erhielt, wuchs sie rasch zu einer wohlhabenden Stadt heran, wovon Repräsentativbauten wie das 1856 erbaute Rathaus und die rund 3.000 hölzernen Wohn- und Lagerhäuser der Innenstadt zeugen.


Sehenswertes

Neben Rauma und Porvoo ist Kristinestad eine der größten und besterhaltenen Holzhausstädte Finnlands.

Die einschiffige Ulrike-Eleonore-Kirche wurde 1700 fertiggestellt und ist mit ihrem schiefen Kirchturm eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Gottesdienste der beiden evangelischen Kirchengemeinden - der finnisch- wie der schwedischsprachigen - finden jedoch meist in der 1897 erbauten neuen Stadtkirche statt, einem 1.000 Menschen fassenden einschiffigen Backsteinbau.

Die bei weitem größte Kirche der Stadt liegt jedoch im 1973 eingemeindeten Ort Lappfjärd (finnisch Lapväärti). Diese 1852 erbaute Kreuzkirche mit freistehendem Glockenturm bietet Platz für 3.000 Gläubige, die Länge der Bänke soll insgesamt 1,6 km betragen. Kristinestads turism rf

Verwaltungsgliederung Nepals, Bänke

August 24th, 2008

Nepal ist in 14 Verwaltungszonen (Nepali: अञ्चल, “anchal”) aufgeteilt, diese bestehen aus 75 Distrikten (Nepali:´जिल्ला, “jilla”). Die Verwaltungszonen sind in 5 Entwicklungsregionen zusammengefasst.


Liste der Entwicklungsregionen, Zonen und Distrikte

  • पुर्व / Purva / Ost-Region

    • Mechi – Distrikte: Ilam (26), Jhapa (28), Panchthar (51), Taplejung (73).
    • Kosi – Distrikte: Bhojpur (11), Dhankuta (18), Morang (43), Sankhuwashabha (62), Sunsari (69), Terhathum (74).
    • Sagarmatha – Distrikte: Khotang (37), Okhaldhunga (49), Saptari (63), Siraha (67), Solukhumbu (68), Udayapur (75).
  • मध्य / Madhya / Zentral-Region
    • Janakpur – Distrikte: Dhanusha (19), Dolkha (20), Mahottari (40), Ramechhap (55), Sarlahi (64), Sindhuli (65).
    • Bagmati – Distrikte: Bhaktapur (10), Dhadhing (17), Kathmandu (35), Kavre (36), Lalitpur (38), Nuwakot (48), Rasuwa (56), Sindhipalchowk (66).
    • Narayani – Distrikte: Bara (8), Chitwan (12), Makawanpur (41), Parsa (53), Rautahut (57).
  • पश्चिम / Pashchim / West-Region
    • Gandaki – Distrikte: Gorkha (23), Kaski (34), Lamjung (39), Manang (42), Syangjha (71), Tanahu (72).
    • Lumbini – Distrikte: Argakhnachi (2), Gulmi (24), Kapilbastu (33), Nawalparasi (47), Palpa (50), Rupandehi (60).
    • Dhaulagiri – Distrikte: Baglung (3), Mustang (45), Myaghdi (46), Parbat (52).
  • मध्य पश्चिम / Madhya Pashchim / Mittelwest-Region
    • Karnali – Distrikte: Dolpa (21), Humla (25), Jumla (29), Kalikot (31), Mugu (44).
    • Rapti – Distrikte: Dang (15), Pyuthan (54), Rolpa (58), Rukum (59), Salyan (61).
    • Bheri – Distrikte: Banke (7), Bardiya (9), Dailekh (14), Jajarkot (27), Surkhet (70).
  • सुदूर पश्चिम / Sudur Pashchim / Fernwest-Region
    • Seti – Distrikte: Achham (1), Bajhang (5), Bajura (6), Doti (22), Kailali (30).
    • Mahakali – Distrikte: Baitadi (4), Dadeldhura (13), Darchula (16), Kanchanpur (32).

Düppeler Schanzen, Bänke

August 23rd, 2008

Die Düppeler Schanzen (dän.: Slaget ved Dybbøl oder Kampene ved Dybbøl) sicherten den Brückenkopf am Übergang zur Insel Alsen und zu der Stadt Sonderburg. Sie sind der Schauplatz der Entscheidungsschlacht im Deutsch-Dänischen Krieg vom 18. April 1864 in der Nähe von Sønderborg (Sonderburg, Nordschleswig) in Dänemark. Diese Schlacht heißt allgemein Erstürmung der Düppeler Schanzen (durch preußische Truppen).

Die Dybbøl Banke ist gleichzeitig eines der wichtigsten nationalen Symbole Dänemarks und beherbergt heute eine Gedenkstätte und Museum: Historiecenter Dybbøl Banke.

Dänemark erlitt hier eine schwere Niederlage gegen den Deutschen Bund und musste in der Folge die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen abtreten. Die zehn Düppeler Schanzen wurden nach fast fünfwöchiger Belagerung am 18. April 1864 von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl erstürmt. Bereits 1849, während des schleswig-holsteinischen Konflikts, waren die Schanzen Schauplatz eines Gefechtes zwischen deutschen und dänischen Truppen gewesen und hatten seither ihre Bedeutung nicht verloren. Allerdings hatte ihr Ausbau 1864 noch nicht den geplanten Endzustand erreicht.

Am 18. April bezogen die preußischen Sturmkolonnen gegen 02:00 Uhr ihre Stellungen, die nur etwa 200 Meter von den ersten dänischen Schanzen entfernt lagen. Nach stundenlanger Artillerievorbereitung begann um 10:00 Uhr der Sturmangriff. In einer 2. Stellungsreihe (nur ca. 400 Meter von den dänischen Stellungen entfernt) hatten die Preußen vier Musikkorps unter Führung des preußischen Musikdirektors Gottfried Piefke zusammengezogen. Diese Musikkorps unterstützten die angreifenden Truppen durch das Spielen bekannter Märsche.

Schon 13 Minuten nach Angriffsbeginn hatte die preußische Infanterie die Schanzen der 1. Linie eingenommen. Gegen 13:30 Uhr brach der letzte Widerstand am Brückenkopf vor Sonderburg zusammen. In der Schlacht sind etwa 3.600 Dänen und 1.200 Preußen gefallen.

Während der Schlacht an den Düppeler Schanzen erfolgte durch die Delegierten Louis Appia und Charles van de Velde der erste Einsatz des Roten Kreuzes in einem Krieg.

Bemerkenswert ist auch die Legende um den Einsatz des Pioniers Klinke, der, mit einer Sprengladung beladen, gerufen haben soll „Ick bin Klincke. Ick öffne dit Tor.“ und darauf die Schanze gesprengt und Preußens Sieg perfekt gemacht hatte.

Nach der deutschen Reichsgründung errichtete man hier am 30. September 1872 ein Siegesmonument, welches acht Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 von Widerstandskämpfern gesprengt wurde.

Jedes Jahr am 18. April findet hier eine nationale Gedenkveranstaltung statt. Neben einer Kranzniederlegung treten dänische Soldaten in historischen Uniformen von 1864 auf. Der 140. Jahrestag der Schlacht im Jahr 2004 war ein besonderes Ereignis in Dänemark. Bereits am Samstag, 17. April wurde auf einer großen Veranstaltung der legendären heimlichen Verbrüderung der gegnerischen Soldaten Dänemarks und Preußens am Vorabend der Schlacht gedacht, bevor sie am Tag darauf aufeinander schießen mussten.


Siehe auch

  • Preußische Armee


Weblinks

  • Homepage der Gedenkstätte (deutsch)
  • Nordschleswiger.dk – Bericht von der Gedenkveranstaltung 2004

Wüstegarten, Bänke

August 23rd, 2008

Der Wüstegarten, der mit der höchste Berg des Kellerwalds und des Schwalm-Eder-Kreises ist, befindet sich im westlichen Teil Nordhessens (Deutschland).

Zusammen mit seinen sich nordöstlich anschließenden Nebengipfeln Hunsrück (636 m) und Sauklippe (584 m) bildet der er den Bergkamm Keller (auch Hoher Keller oder Hoher Kellerwald genannt).

Innerhalb der Obereinheit “Kellerwald” bildet der Keller zusammen mit seinem südwestlichen Nachbarn Jeust (585 m) den Naturraum “Jeust und Keller” (344.00).

Inhaltsverzeichnis


Geographie

Der Wüstegarten liegt im Süden des Mittelgebirges Kellerwald. Umgeben vom Naturparks Kellerwald-Edersee befindet er sich zwischen den Gemeinden Haina, Bad Zwesten, Bad Wildungen und Jesberg und liegt östlich vom Dorf Haddenberg, einem Ortsteil von Haina.

Auf dem Wüstegarten steht der nachfolgend erwähnte Kellerwaldturm, über seinen Gipfel verlaufen Abschnitte des Kellerwaldsteigs (ein 156 km langer Wanderweg im Naturpark Kellerwald-Edersee) und des Studentenpfads (ein 252 km langer Wanderweg, der von Göttingen über Kassel nach Gießen führt) und südöstlich des Bergs fließt der Schwalm-Zufluss Gilsa.


Geologie

Der Wüstegarten weist Ähnlichkeiten zum Rheinischen Schiefergebirge auf, das 300 bis 400 Mio. Jahre alt ist und aus Gesteinen des Karbon und Devon besteht. Teile des Bergkamms bestehen aus Quarzit mit Klippen und Blockfeldern. Zu den nahen Gesteinsformationen gehören die Mausefalle, die Wanderklippe, der Hunsrück, der Birkenstein und der Exelmerstein mit Gipfelkreuz und -buch.


Geschichte

1475 wurde der Wüstegarten erstmalig als der wuste Garten urkundlich erwähnt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Wallanlage mit den Bezeichnungen Heulburgk, Hulnburgk, Hedelberg und Heidelberg in Schriften erwähnt.

Dass der Wüstegarten in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen aufgesucht wurde, ist auf dem Gipfelplateau an Überresten einer großen keltischen Ringwallanlage und an den Resten von steinzeitlichen Hünengräbern zu belegen. Der Ringwall stammt aus der Eisenzeit im 1. Jahrtausend v. Chr.. Das Oval misst 200 m x 140 m Fläche. Der heute noch erhaltene Steinwall ist 7 m breit. 1963 wurde der Ringwall ausgegraben und archäologisch untersucht. Man stellte fest, dass die Steine eine Außen- und Innenfront bilden. Der Wall war ursprünglich 4 m breit. Hölzerne Ein- bzw. Aufbauten konnten nicht nachgewiesen werden.

Der Ringwall war vermutlich eine Verteidigungsanlage oder ein kultisch-ritueller Platz. Funde, die dies belegen könnten, wurden bis heute nicht gefunden, doch wurde auf dem Gipfel ein Quarzitblock mit halbkugelig vertiefter Schale gefunden. Dies könnte der Beweis für einen umfriedeten Opferplatz sein, weil der Wall zudem nicht geschlossen war. Der Quarzitblock wird im Museum Hochzeitshaus in Fritzlar aufbewahrt.

Siehe auch: Wüstung


Kellerwaldturm


Turmbeschreibung

Auf dem Gipfel des Wüstegarten steht seit Herbst 2003 der 28 m hohe Kellerwaldturm, der am 9. Mai 2004 offiziell eingeweiht wurde. Dieser Neubau ersetzt den 18 m hohen Aussichtsturm von 1971.

Der Kellerwaldturm wurde aus widerstandsfähigem Lärchen-Kernholz errichtet. Der Turm hat 123 Stufen. Aufgrund seiner bewusst flexiblen, aber stabilen Konstruktionsweise in diagonal ausgeführter Doppelzangen-Bauweise gibt der Turm bei Seitenwind oder bei Belastung mit seitlichem Knicken nach. Der Besucher bemerkt dies durch ein leichtes Schwanken.

Am Fuß des Turms wurden im Freien Bänke aufgestellt, die zum Ausruhen und Verweilen einladen. Im Erdgeschoss des Turms befindet sich eine Schutzhütte in der sich Informationstafeln über die Flora, Fauna, Geologie und Geschichte des Kellerwalds befinden und weiteren Bänke vorhanden sind.


Aussichtsmöglichkeit

Vom Kellerwaldturm hat man von der Aussichtsplattform (in 25 m Höhe bzw. ) eine einzigartige Rundumsicht - nicht nur über den sehr weitläufigen und waldreichen Kellerwald:

Nach Norden blickt man über den Kellerwald zu den Ederhöhen, die sich im Nationalpark Kellerwald-Edersee befinden und im Traddelkopf bis 626 m hoch aufragen. Nach Nordosten blickt man zum Habichtswald, mit dem Fernsehturm auf dem Essigberg und dem Herkules auf dem Karlsberg. Außerdem sind der Kaufunger Wald und der Hohe Meißner zu erkennen und bei besonders klaren Sichtbedingungen kann man mit dem Fernglas sogar den Brocken im Harz erspähen. Auch in Richtung Nordosten sind im Vordergrund die Einmündung der Gilsa in die Schwalm und dahinter der auf dem Berg Altenburg (433 m hoch) stehende Aussichtsturm zu erkennen.

In ost-südöstliche Richtung erhebt sich der Knüll, im Südosten die Rhön und der Vogelsberg. Bei sehr klarem Wetter kann man im Süd-Südwesten sogar den Große Feldberg im Taunus beobachten. Im Südwesten liegt der Westerwald. Nach Westen schaut man vorbei am Fernsehturm auf dem Hohen Lohr zum Rothaargebirge, zum Hoch-Sauerland und zum Upland.


Anfahrt

Der Kellerwaldturm, der auf dem waldreichen Wüstegarten schon aus großer Entfernung zu erkennen ist, kann auf kürzestem Weg wie folgt aufgesucht werden: Wer aus Richtung Norden bzw. Süden von der B 3 kommt, biegt in Jesberg bzw. Gilserberg von der Bundesstraße ab. Von Jesberg fährt man über den Ortsteil Densberg nach Gilserberg-Schönstein bzw. von Gilserberg über den Ortsteil Moischeid nach Schönstein. Anschließend fährt man (aus beiden Richtungen kommend) über Dodenhausen in Richtung Haddenberg, beides Ortsteile von Haina, und biegt auf einer Anhöhe am höchsten Punkt der Landstraße nach rechts in einen geschotterten Feldweg ab. Nach etwa 500 m kommt man zum Waldrand. Dort kann man das Auto auf Rand des Weges abstellen. Weil der Gipfel des Wüstegartens mit dem Auto nicht erreichbar ist, folgt man von dort der nachfolgend ab Haddenberg beschriebenen Wanderroute.


Freizeit- und Sportmöglichkeiten

  • Wandern:

Zum Kellerwaldturm auf dem Wüstegarten führen mehrere Wanderwege. Solche beginnen in Jesberg, Bergfreiheit und bei Haddenberg.

Der kürzeste Aufstieg fängt am unter “Anfahrt” erwähnten Waldrand bei Haddenberg an. Von dort sind zum Turm etwa 3 km durch den ausgedehnten Buchen</b>wald, aber auch vorbei an Nadelbäumen zurückzulegen. Es sind etwa 200 m Höhenunterschied zu bewältigen. Man folgt dem Wanderweg B4 oder dem Kellerwaldsteig K. Bei dem Aufstieg kommt man an einer Holzarbeiterhütte dem Exelmerstein, der Mausefalle und an dem Ringwall auf dem Bergkamm vorbei. Für den Aufstieg benötigt man 45 Minuten. Im unteren und mittleren Bereich des Weges läuft man auf einem breiten Weg, im oberen Bereich des Bergs auf einem Pfad.

  • Nordic Walking
  • Mountain Biking
  • Cross-Laufen
  • Ski-Langlauf


Literatur

  • Grieben-Reiseführer: Oberhessen, Kurhessen und Waldeck. Band 230, Karl Thiemig Verlag, München 1981, S. 160
  • Eduard Brauns: Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck. Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S. 180
  • Karl E. Demandt: Geschichte des Landes Hessen. Johannes Stauda Verlag, Kassel 1980, S. 88 u. 89


Weblinks

  • http://www.gemeinde-jesberg.de/freizeit/Sehenswuerdigkeiten/default.htm
  • http://www.kellerwaldsteig.de/Kellerwaldsteig/Etappe_3/Etappe_3.htm
  • http://hessen.nabu.de/m04/m04_02/02145.html

Bukranion, Bänke

August 22nd, 2008

Das Bukranion (Mehrzahl: Bukranien)(gr. το βουκράνιον, Rinderschädel), auch Rindsschädel oder Aaskopf genannt. Der Begriff wird zunächst in der klassischen, dann in der vorgeschichtlichen Archäologie benutzt.


Vorgeschichte

Das Bukranion gehört bereits zu den ältesten Motiven der neolithischen Kulturen und wird auch als Stierhornpfeiler bezeichnet. Es taucht in abstrahierter Form zum ersten Mal im anatolischen Çatalhöyük auf und erobert von dort aus im Kontext mit dem Stierkult die Randzonen der Ägäis und den Balkan und erreicht später auch Korsika. Dabei wurden echte Rinderhörner in (gemauerte) Pfeiler oder zum Teil als ganze Serien in gemauerte Bänke (Bankaltäre) eingelassen. Jahrtausende zuvor wird der Stierkult bereits durch die Aufstellung echter Schädel in Kultstätten (Haus der Bukranien in Jerf el Ahmar) erkennbar. Die Verwendung echter Schädel wiederholt sich in den Erdwerken der Michelsberger Kultur, wo Stier- bzw. Urschädel die Tore säumten. In der nur kurzzeitig bewohnten und genau datierten (3384 - 3370 v. Chr.) schweizer Feuchtbodensiedlung Arbon-Bleiche 3 wurden 16 Bukranien gefunden. Von Rindern stammen 14, je eines stammt vom Ur bzw. Wisent. Sechs weitere präparierte Hornzapfen mit Platten stammen von Ziegen. Wobei bei Rindern beide Geschlechter vertreten sind; bei den Ziegen allerdings die Geißen mit 5:1 überwiegen. Diese hier für Pfahlsiedlungen einmalige Situation betrifft hier nur die Rinderbukranien die konzentriert vorkommen, während die Ziegenbukranien sich über die Siedlung verteilen. Das könnte auf die Anwesenheit von Leuten der Baden-Boleraz Stufe zurückzuführen sein, die eine Dorfhälfte bewohnten.


Geschichte

Die klassische Archäologie bezeichnet damit ein bestimmtes Schmuckmotiv. Es zeigt einen in Frontalansicht gemalten oder reliefierten knöchernen Rinderschädel und kommt sowohl in naturalistischen als auch in stilisierten Ausführungen vor. Zumindest ursprünglich verweist es auf die Opfertiere. Das klassische Bukranion ist seit dem 4. Jh. v. Chr. bekannt und wurde im Hellenismus und von den Römern häufig als Ornament verwendet. Möglicherweise geht es aber bereits auf die altorientalische Dekorformen zurück. So ist ein entsprechendes Motiv beispielsweise auch auf Keramik der Halaf-Kultur zu finden.

In hellenistischen und römischen Dekorationen werden die einzelnen Schädel häufig durch darüber gehängte Girlanden, auch Festons genannt, und dazwischen angeordneten Schalen oder Rosetten zu einem durchlaufenden Bukranien-Fries verbunden. Als ein Beispiel eines römischen Bauwerks lässt sich das Grabmal der Caecilia Metella anführen. Häufig sind Bukranienfriese auch in der römischen Wandmalerei zu finden.

Dem Bukranion ähnlich ist das als Aigikranion zu bezeichnende Ornament, in Form von Ziegen- oder Widderschädeln. Vielleicht ist mit dem Aigikranion auch ein Bezug verbunden zur Aigis der Göttin Athena.

Seit der Renaissance wurde das Motiv als Dekorationselement wieder aufgegriffen, so u. a. in der Architektur und bei Möbeln wie Tischen oder Schränken als Bukranionfries.
In einigen Gemeinden der Schweiz werden Bukranien von Rindern und Ziegen an den Außenwänden der Stallungen befestigt, darunter auch komplette Rinderschädel wie in Menzberg (LU).


Literatur

S. Deschler-Erb u.a.: Bukranien in der jungsteinzeitlichen Siedlung Arbon-Bleiche 3 - Status, Kult oder Zauber? In: Archäologie der Schweiz 2002/4

Kirche und Kloster San Esteban, Bänke

August 22nd, 2008

Das Kloster San Esteban ist ein Kloster mit angrenzender Kirche in der Altstadt von Salamanca (Spanien). Es ist besonders bekannt für das 30 Meter hohe und 14 Meter breite goldene Retabel des Hauptaltars und die reichlich verzierte Fassade.

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Seit dem 15. Jahrhundert existiert das Pantheon der Theologen, in welchen die berühmtesten Theologen der Universität Salamanca begraben liegen. Es wurde bis 1634 benutzt.

Die Kirche wurde 1524 erbaut. Obwohl mit der Fassade der Kirche während des Baus begonnen wurde, wurde diese erst 1610 fertiggestellt, der Kreuzgang der Könige wurde 1544 fertiggestellt. Der zehnbögige, toskanisch beeinflusste Säulengang des Klosters wurde 1599 vollendet.

1627 wurde der Kapitelsaal erbaut, welcher bis 1835 als solcher genutzt wurde.
Acht Jahre später (1635) wurde die Sakristei fertiggestellt. Das Retabel der Kirche wurde ein Jahr nach der Darstellung des Martyriums des Heiligen Stephans von Claudio Coello in 1693 vollendet.


Architektur


Kirche

Der Architekt Juan de la Alva entwarf die Pläne für die Kirche von San Esteban. Die Kirche ist in der Form eines lateinischen Kreuzes gebaut und besitzt nur ein einziges Kirchenschiff. Sie ist 84 Meter lang und 15,5 Meter breit. Die Höhe im Kirchenschiff beträgt 27 Meter, in der Kuppel bis zu 44 Meter. Das dreigeteilte, goldene Retabel im Barockstil des Hauptaltars ist von José de Churriguera. Viele Säulen und unzählige Blatt- und Traubenornamente verzieren das Retabel. Das Gesammtkomplex ist verziert mit einer 1692 gefertigten, 14 Meter breiten und 30 Meter hohen Darstellung des Heiligen Stephans und Claudio Coello. Der Chor befindet sich auf einer Konstruktion am anderen Ende des Kirchenschiffes. Diese Chorebene ist in ca. 10 Meter Höhe über dem Boden, getragen von einem Flachbogen mit einer Steinballustrade, direkt neben der Orgel. Der Chor saß in Stühlen, ein Werk von Alfonso Barbas und konnte aus großen Büchern lesen, von welchen bis zu 3 in der Mitte der Bänke aufgestellt werden konnten. In diesem Teil der Kirche befindet sich auch ein Fresko, welches den Triumph der Kirche dank der Deminikaner darstellt.


Kloster

Das Kloster besitzt direkt hinter dem Eingang einen 10-bögigen Säulengang. Direkt darüber befindet sich die Bibliothek. Der daran grenzende Kreuzgang wurde vom Architekten Martin de Santiago geplant. Der Innenteil ist gotisch, der äußere plataresk erbaut und verziert. An das Erdgeschoss grenzen verschiedene Nebengassen, angeschlossen mit großen, barocken Türen. Das an den Kreuzgang angrenzende Pantheon ist Ruhestätte für berühmte Theologen.


Tourismus

Kloster und Kirche können gegen Eintritt besichtigt werden.


Weblinks

  • Bilder der Kirche
  • weitere Webseite mit Fotos der Kirche
  • Salamanca: Sehenswürdigkeiten
  • Salamanca - die Stadt der Weisheit

Dublin Parks, Bänke

August 22nd, 2008

In Dublin, der Hauptstadt der Republik Republik Irland gibs einige bemerkenswerte und sehenswerte Parks. Hier sind einige von ihnen gelistet: Als Öffentliche Parks in Dublin gelten vor allem:

Inhaltsverzeichnis


Phoenix Park

Der Phoenix Park ist mit Abstand der größte Park von Dublin. Er nimmt die Größe eines Stadtteils ein. Auf dem Gelände befindet sich unter anderem der Zoo von Dublin und die Apostolische Nuntiatur. Auf dem Gelände des Phoenix Park lebt auch ein Rudel Hirsche.


Botanischer Garten